Strompreis Verbraucher haften für Windparks

Wenn es Netzprobleme bei Offshore-Windparks gibt, wird der Bürger stärker zu Kasse gebeten als bisher geplant. Das plant zumindest die Bundesregierung. Mit diesem Schritt wolle man Planungssicherheit schaffen.
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Experten zweifeln, ob die Obergrenze der Bürger-Umlage von 0,25 Cent je Kilowattstunde und damit pro Durchschnittshaushalt von neun Euro pro Jahr noch einzuhalten ist. Quelle: dpa

Experten zweifeln, ob die Obergrenze der Bürger-Umlage von 0,25 Cent je Kilowattstunde und damit pro Durchschnittshaushalt von neun Euro pro Jahr noch einzuhalten ist.

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BerlinUnion und FDP wollen die Verbraucher bei Zusatzkosten durch Netzprobleme bei See-Windparks stärker zur Kasse bitten als zunächst geplant. Demnach soll der Netzbetreiber Tennet bei Fahrlässigkeit nur noch mit maximal 17,5 Millionen Euro pro Schaden haften - pro Jahr sollen es insgesamt nicht mehr als 110 Millionen Euro Selbstbeteiligung an Entschädigungen sein. Das geht aus dem überarbeiteten Gesetzentwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über den zunächst „Spiegel online“ berichtet hatte.

Der Großteil der Entschädigungszahlungen kann auf die Strompreise abgewälzt werden, sofern kein Vorsatz für das Netzproblem vorliegt. Allein für 2013 sind Kosten von einer Milliarde Euro zu erwarten. Experten zweifeln, ob die Obergrenze der Bürger-Umlage von 0,25 Cent je Kilowattstunde und damit pro Durchschnittshaushalt von neun Euro pro Jahr noch einzuhalten ist. Bisher war nach einer Intervention von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) eine Obergrenze von 100 Millionen Euro für Tennet pro Projekt geplant - aber keine jährliche Deckelung der selbst zu tragenden Kosten bei Netzproblemen.

Union und FDP wollen mit der Abwälzung Planungssicherheit im Offshore-Bereich schaffen. Nachdem es zunächst hieß, der Beschluss verschiebe sich auf Mitte Dezember, soll er nun schon in dieser Woche im Bundestag verabschiedet werden. Der Wirtschaftsausschuss gab am Mittwoch grünes Licht. SPD und Grünen kritisierten die Pläne scharf.



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42 Kommentare zu "Strompreis : Verbraucher haften für Windparks "

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  • Max Schmidinger
    Vor den Wahlen 2013 sollte die Bundesregierung bekannt geben,welche finanziellen Belastungen hinichtlich der Stromkosten auf den " sog." Kleinverbraucher zukommen,sobald mit dem Abbau der Atomkraftwerke begonnen wird

  • Es ist einfach nur zum Kotzen!

  • @Fredi
    Kommunsimus ist der diktatorische Wolf im sozialen Gutmenschen Schafspelz.
    Die grünsozis sind nichts anderes als oberflächliche hinterhältige Wohlstandsvernichter für das deutsche Volk!
    Auch Fr. Merkel will Ihren Machterhalt auf Kosten des Volks durchdiktieren. Koste es was es wolle.
    Mit dem Werteverlust und dem Wechselspielchen zwischen den Bundestagsparteien Ideolgien hat diese Kanzlerin ihren Führungsanspruch für das Wohl des deutschen Volks komplett verloren. Ihr Politstil ähnelt einer marktfremden planwirtschafltichen Beliebigkeitsdiktatur. Zum Schaden den deutschen Volks!
    Die Energiewende und damit das EEG ist und bleibt das Wohlstandsvernichtungsgesetz für Deutschland. Wenn das eine Kanzlerin bzw. Fürhungskraft nicht erkennt, dann handeln diese Personen mit Vorsatz. Ich muss von einer politischen Führungen erwarten können, dass diese weis, welchen Schaden Sie mit einem Gesetz für das Volk anrichten kann. Das EEG hätte nie und nimmer in Deutschland eingeführt gehört bzw. spätestens durch die Regierung schwarz-gelb eingestampft gehört!

  • @ margrit117888

    Was ist für sie Kommunismus? Sie schreiben über Dinge, von denen sie nichts verstehen!

    Wir haben tiefsten Kapitalismus! Alles zum Wohle der Reichen!

  • Die Grünen haben in der Koaltion mit Schröder den Windpark-Betreibern die horrenden Gelder zugesagt für die nächsten 20 Jahre.
    Und die FDP nun für das Nichtanschließen! Was ist intelligenter?

  • die ganzen alten DDR-Kader

    Man, die sind nun schon über 70 Jahre alt! Die meisten Genossen sind bei der CDU untergekommen sind aber mittlerweile altersbedingt schon Rentner. Wo sollen die denn noch versteckt sein? Schalk-Golodkowski lebt in Bayern, dorthin wurde er gleich nach der Wende von seinen Freunden geholt.
    Und die DDR wird spätestens vor jeder Wahl aufgearbeitet, wenn die zentrale Propaganda gegen Links anläuft.
    Was Deutschland ruiniert ist die Tatsache, dass die gesamte Politik nur noch im Sinne der Gewinnmaximierung der Konzerne gemacht wird. Die Regierung ist nur ein machtloser Handlanger der Konzerne, dafür gints dann zum Schluß gut bezahlte Aufsichtsratsposten.

    Die Ablenkung mit Staasi und DDR zieht bei die geistig etwas mäßiger bestückten Menschen sicher immer - dank Staatspropaganda; in Wahrheit ist es nur Volksverdummung.

  • Merkel ist Kommunistin?

    Wie definieren sie Kommunismus???

    Da hab ich was verpasst, wieso haben dann die Reichen und die Konzerne die Macht und werden immer reicher und mächtiger?
    Im Kommunismus gehen die Ergebnisse der Arbeit an die, die sie tun. Davon sind wir doch unendlich weit weg. Die Gewinne gehen an die Reichen und immer weniger an die Beschäftigten.
    Ich denke wir sind eher im Feudalismus angekommen. Dafür sprechen auch die Sklavenhändler im Arbeitsleben!

    Vielleicht sollten sie sich erst mal mit der Theorie von Kommunismus beschäftigen?!

  • @ margrit117888

    Aber kann man es nicht auch so sehen, dass die Konzerne ansagen und die Puppen in der Regierung tanzen? Die Energiewende gefährdet die Gewinne des Stromkartells. Also wird alles getan, um die Verbraucher dennoch abzuzocken und die Gewinne zu sichern. Ebenso ist es bei den Autokonzernen: Die CO2-Beschlüsse liess man durch die Bundesregierung so umbauen, dß der Verbraucher durch das E10 der Depp war, und die Deutschen weiterhin ihre Spritschlucker verkaufen konnten.
    Ebenso bei den Telekommunikationsunternehmen, dort werden die Gesetze ja gleich von der Telekom eingereicht usw.
    Ackermann lud zur Geburtstagsfeier ins Kanzleramt und anschließend erklärte Merkel, daß die Verluste der HRE (und damit der DB) vom Steuerzahler getragen werden.

    Nicht Merkel sagt an, es sind die Konzerne. Und die Regierung sind die Marionetten. Das passt wohl eher, Und wenn man sich so die geistige Leistungsfähigkeit unsere Minister(innen) so ansieht erscheint das schlüssiger!

  • Das Stromeinspeisungsgesetz ist aus dem Jahr 1991.
    Da hatten wir noch eine CDU/FDP Regierung.
    Welche Regierung will jetzt die Planungssicherheit einführen? Richtig, CDU/FDP. Merken sie was?

  • blosseinbuerger
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    Den Betreibern muß es doch schließlich gut gehen, denn die schaffen doch die neuen Jobs für die abgehalfterten Politiker nach deren Zeit im Bundestag.

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