Struck erarbeit Gesetzentwurf
Bessere Unfall-Entschädigung für Soldaten

Im Einsatz verletzte Bundeswehrsoldaten sollen nach dem Willen von Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) künftig einfacher und schneller entschädigt werden. Ein entsprechender Gesetzentwurf werde derzeit erarbeitet, bestätigte am Sonntag ein Sprecher des Ministeriums in Berlin.

dpa MÜNCHEN/BERLIN. Struck möchte damit die bisher komplizierten Rechtsklauseln der Opferversorgung vereinfachen. So solle nicht mehr zwischen „einfachen“ Unfällen - bei Routineeinsätzen - und „qualifizierten“ Unfällen - bei besonderer Gefährdung - unterschieden werden.

Zu den finanziellen Folgen der Neuregelung konnte der Sprecher keine Angaben machen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Focus“ soll die Einmal-Entschädigung für Opfer eines Unfalls oder Angriffs, die zu mindestens 80 Prozent schwer beschädigt und damit dienstunfähig würden, von jetzt 76 700 auf 100 000 Euro steigen. Wenn Soldaten im Einsatz sterben, sei dieselbe Summe (bisher 38 350 Euro) für den Ehepartner oder Waisen im Versorgungsalter vorgesehen.

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