Strukturen sollen sich massiv verändern
Struck will Bundeswehr umkrempeln

Bundesverteidigungsminister Peter Struck (SPD) will die Bundeswehr umkrempeln und die drei Teilbereiche Heer, Marine und Luftwaffe neu ordnen.

HB "Ich denke, dass sich die Strukturen der Bundeswehr massiv ändern müssen", sagte er dem Handelsblatt (Montagausgabe). Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhahn hatte erst kürzlich eine Dreiteilung der Bundeswehr in Eingreif-, Stabilisierung- und Unterstützungskräfte vorgeschlagen. "Der Vorschlag ist sehr richtig", sagte Struck und legte sich damit frühzeitig auf eine Ausrichtung fest.

Schneiderhahn soll bis Jahresende Vorschläge zur Reform der Bundeswehr erarbeiten und dem Minister vorlegen. "Die Bundeswehr muss in ihrer Gesamtheit ihre Aufgaben erfüllen", sagte Struck dem Handelsblatt. Ziel sei es, dazu in der Lage zu sein, 35 000 Mann für ein Jahr lang an jedem Ort der Welt einsetzen zu können.

Der Verteidigungsminister unterstützt zudem den Vorstoß aus Frankreich und Italien, wegen der angespannten Verteidigungsbudgets in Europa die Rüstungsaugaben aus den Berechnungen zum Stabilitätspakt auszunehmen. "Ich halte diesen Vorschlag wie viele andere EU-Verteidigungsminister für richtig", sagte Struck. Die Finanzminister seien jedoch dagegen.

Lesen Sie am Montag im Handelsblatt das Exklusiv-Interview mit dem Verteidigungsminister. Ab 6.00 Uhr finden Sie das gesamte Interview im Wortlaut unter handelsblatt.com/struck.

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