Studie
Bildungserfolg stark von sozialer Herkunft abhängig

Der Bildungserfolg hängt in Deutschland laut einer Studie weiter von der sozialen Herkunft ab. Starke regionale Unterschiede gibt es auch bei den Bildungschancen. Die Studie liefert aber auch positive Nachrichten.
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GüterslohDie enge Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft bleibt einer neuen Studie zufolge eine Schwachstelle des deutschen Schulsystems. So haben etwa Neuntklässler aus höheren sozialen Schichten in Mathematik bis zu zwei Jahre Vorsprung vor ihren Mitschülern aus bildungsferneren Familien, wie eine am Donnerstag von der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh vorgestellte Studie ergab. Positiv wertet die Untersuchung, dass weniger Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen und der Anteil der Hochschulzugangsberechtigten wächst.

Die Bildungschancen sind laut dem von der Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit der Technischen Universität Dortmund und der Friedrich-Schiller-Universität Jena heraugegebenem „Chancenspiegel“ regional sehr unterschiedlich. Sie schwanken demnach auch regional innerhalb eines Bundeslandes sehr stark. In Bayern verlassen laut der Studie beispielsweise landesweit nur 4,9 Prozent der Jugendlichen ohne Abschluss die Schule – regional schwankt der Anteil allerdings zwischen 0,7 Prozent und 12,3 Prozent.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • „Bildungserfolg stark von sozialer Herkunft abhängig“

    Sicher doch, es gibt genügend Familien, in denen es kein einziges Buch, dafür aber mindestens zwei Flachbild TV mit dazugehörender Spielekonsole, man gönnt sich ja sonst nichts. Der Nachwuchs wird nicht dazu angehalten die Hausaufgaben zu erledigen, das TV-Programm ist wichtiger, man muß schließlich mitreden können. Bücher lesen? Igitt, so etwas uncooles, heute twittert man und schreibt SMS, natürlich auch während des Unterrichts, denn was der Quatschkopf oder die Tussi da vorne erzählt, kann ohnehin keiner begreifen. Und solange ein viel zu großer Teil der Schüler die schulische Unterrichtszeit als massiven Eingriff in ihre Vormittagsfreizeit sieht und diejenigen Mitschüler, die für ihre Bildung etwas tun als Streber bezeichnen, wird sich an deren „Bildung“ auch nichts ändern.
    Und dann gibt es noch Schüler, die eingeschult werden und kein Wort deutsch verstehen. Die neueste Idee ist, Deutsch als erste Fremdsprache für Kinder der vierten Zuwanderergeneration. Wir haben noch einiges vor uns und das wird uns allen um die Ohren fliegen. Die Ignoranten und Schönredner in Berlin haben dafür den Boden bereitet.

  • Zu diesem Thema hat Thilo Sarrazin schon alles gesagt bzw. geschrieben, da bedarf es keiner neuerlichen Haus- und Hofstudie.

  • Bertelsmann heult mal wieder herum und wäscht die eigenen Hände in Unschuld, einfach nur widerwärtig!

    Tatsächlich freut sich die Feudalkruste, wir befinden uns auf bestem Wege zu ukrainischen Verhältnissen, da gibt es Bildung nur noch wenn man zahlt. Griechenland ist schon auf einem guten Weg dahin angekommen und die Schraube wird weiter angezogen. Die Taktik ist, kommen ernsthafte Proteste, egal wo in der EU, werden ein maximal zwei Jahre im jeweiligen Land ausgesetzt und erst dann wieder weiter eskaliert. Das Fernziel ist eindeutig eine Welt, eine vereinigte Welt auf Drittweltniveau regiert von extrem reichen Feudalherren. Bertelsmann gehört dazu und übernimmt die Aufgabe der Desinformation und politische Einflussnahme im deutschen Sprachraum!

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