Studie zu „grünen“ Arbeitsplätzen
Kohle-Kumpel sollen neue Jobs finden

Potenzial in der Lausitz: Tausende Braunkohle-Arbeitsplätze könnten in Brandenburg und Sachsen entstehen. Einer Studie zufolge könnten die Jobs bis zum Jahr 2030 durch erneuerbaren Energien ersetzt werden.
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Hamburg/CottbusTausende Braunkohle-Arbeitsplätze in Brandenburg und Sachsen könnten einer Studie zufolge bis zum Jahr 2030 durch Jobs bei erneuerbaren Energien ersetzt werden. Gestemmt werden könnte dies durch Umschulungen, wie Greenpeace am Montag in Hamburg mitteilte. Es gebe dafür ein großes Potenzial in der Lausitz.

Auch wenn keine vollständige Übernahme möglich sei, könne ein großer Teil der Belegschaft in den nächsten Jahrzehnten übernommen werden, heißt es in der von der Umweltorganisation beim Institut für ökologische Wirtschaftsforschung in Auftrag gegebenen Analyse.

Derzeit arbeiten rund 8000 Menschen in der Lausitzer Braunkohle-Industrie. Der schwedische Energiekonzern Vattenfall als wichtigster Betreiber will diese Sparte loswerden. Ein Käufer steht noch nicht fest. Ein Sprecher sagte am Montag in Berlin: „Wir wollen nach wie vor in diesem Jahr zu einer Entscheidung kommen.“

Die Studie geht allerdings anhand früherer Berechnungen nicht davon aus, dass die heutige Arbeitsplatz-Zahl im zweitgrößten deutschen Braunkohlerevier in einigen Jahren noch so hoch sein wird wie jetzt. Selbst bei Weiterbetrieb bis 2030 gehe sie um die Hälfte zurück.

Ein Grund dafür sei die zu erwartende Verringerung der Braunkohle-Verstromung mit Blick auf die Klimaschutzziele. Die verbliebenen rund 4000 Arbeitsplätze könnten schrittweise auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien angesiedelt werden.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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