Fast ein Drittel der in Deutschland lebenden Kinder kennt das Leben in Armut. Und eine Studie zeigt: Für mehr als 20 Prozent der Familien gilt, dass diese Armut ein Dauerzustand ist. Die Politik soll Konsequenzen ziehen.

Kommentare

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  • Aus http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/publizistik-preis-fuer-handelsblatt-redakteur-wuerde-tucholsky-twittern/20483562.html:
    „Medien und Journalisten haben zumindest in Deutschland heute weit weniger Probleme als Kurt Tucholsky und die „Weltbühne“ zu ihrer Zeit. Andererseits können auch ökonomische Probleme existenziell werden. Und damit sind wir dann wieder gar nicht so weit weg von Edward Snowden, seinen allmächtigen digitalen Gegnern, aber auch unserer Gegenwart: In der Türkei werden Journalisten inhaftiert, weil sie ihren Job gemacht haben. Auf Malta wurde aus dem gleichen Grund jüngst eine Kollegin erschossen.

    Freie Medien sind ein Luxus geworden. Etwas (…) was irgendwie des Schutzes bedarf, den wir uns dann nicht immer aussuchen können: Amazon-Gründer Jeff Bezos zum Beispiel hält sich mittlerweile die stolze „Washington Post“ wie andere Leute eine Taubenzucht. Geschichte geht noch ironischer: (…). Vergangene Woche stockte der Großinvestor/Spekulant George Soros die Mittel seiner Stiftung „Open Society“ um 18 Milliarden Dollar auf. Ihr Ziel: die Verteidigung der Meinungsfreiheit.“

    Noch einmal:

    Dass die Frage „Geld haben oder nicht haben“ offenbar die alles entscheidende ist, darf einfach nicht sein.

    Mit Demokratie hat das nichts mehr zu tun. Denn für Gleichberechtigung und Chancengleichheit sind vergleichbare (wenigstens annähernd) Startvoraussetzungen unabdingbar. Dazu hier ein Ausschnitt aus dem Kommentar „Aufwachen!“ (gestern auf S. 17 im HB):

    „Vielleicht ist das etwas für die Verhandlungen zur Jamaika-Koalition: Der Bund gibt Geld, um den Unterrichtsausfall zu beenden. Aber nur, wenn er im Gegenzug überprüfen kann dass Unterricht stattfindet und alle Schüler in Deutschland in vergleichbaren Prüfungen dieselben Standards erreichen.“

    Genau. Das „Wenn-Dann-Prinzip“. Wie bei den Blockchains: Alles jederzeit nachvollziehbar.

    Wie Deutschland derzeit (Schul-)bildungspolitikmäßig aufgestellt ist, ist immer mehr eine Sünde und ein Skandal.

  • Da hat man sich beim HB mit „Diskutieren erwünscht – aber richtig“ ja ein richtig rigides Zensur-Instrument einfallen lassen.

    Mit dieser Begründung lassen sich sehr durchdacht reine Meinungsäußerungen herrlich mit dem Ergebnis „editieren“, dass bestimmte Meinungen anschließend weg sind.

  • Vielleicht sollten wir in D den Konsumwahn wieder etwas zurückdrehen. Dann wären auch nicht so viele Kinder arm, weil sie nicht jeden Unsinn mit machen können. Wirklich armen könnte geholfen werden, wenn die Regierung nicht mit der Gießkanne mehr als Hälfte des Bundeshaushalts für soziale Wohltaten ausgeben würde.

  • Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Diskutieren erwünscht – aber richtig“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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    Ihre Meinung ist uns wichtig“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Die Familie ist der kleinste Staat auf dieser Erde . In der Familie läuft also alles so ab wie im großen Staat. Kommt kein oder wenig Einkommen , dann gibt es Haushaltprobleme. Sollte in Deutschland die Wirtschaft eines Tages so einbrechen , dass kein Geld mehr für soziale Wohltaten für jedermann auf der Welt ist, dann werden sich die Leute das holen mit Gewalt.

    Im Moment stehen wir vor der Pleite wie auch Europa . Wir können nichs mehr bezahlen vor allen nicht einmal Polizei und Justiz Erhöhungen.


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  • Armut in Deutschland ist ein Witz!

    Selbst Hartz-IV-Empfänger haben eine Anrecht auf
    - Wohnraum
    - Nahrung
    - Kleidung
    - medizinische Versorgung
    - Bildung
    - rechtliche Mittel zur Durchsetzung
    und noch sehr, sehr vieles mehr! Sogar der Anspruch auf Taschengeld besteht.

    In welchem anderen Land dieser Erde gibt es diese Leistungen völlig umsonst, ohne jegliche Gegenleistung und sogar mit Rechtsanspruch!

    Warum wollen so viele Menschen zu uns nach Deutschland? Ganz sicher nicht wegen dem Klima und weil wir so freundliche Menschen sind. Die vielen Menschen kommen zu uns aus dem Grund, dass sie die o.g. Leistungen erhalten, völlig kostenfrei und mit Rechtsanspruch!

    Armut in Deutschland ist Definitionssache. Wer weniger als 60% des Durchschnittseinkommens hat, zählt dazu.

    Einfache Lösung zur Behebung der Armut: Durch höhere Steuern und Abgaben die "Einkommensmillionäre" aus Deutschland verjagen. Dadurch sinkt das Durchschnittseinkommen und somit auch die 60%-Armutsgrenze. Viele Menschen liegen dann trotz unverändertem Einkommen über der Armutsgrenze!

    Optimal wäre die Einführung eines "Einheitseinkommens". Dann ist niemand mehr "arm", alle bekommen das Gleiche. Einzige Ausnahme: Politiker.

    Was haben wir dann: DDR!

    Besser eine ungleiche Verteilung des Wohlstandes als eine gerechte Verteilung der Armut!

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