Studie zum Klimawandel
„Stürme mit nie zuvor beobachteter Wucht“

Extremwetter macht Inseln und armen Ländern schwer zu schaffen, zeigt der neue Klima-Risiko-Index von Germanwatch. 2017 könnte das Jahr mit den weltweit größten Schäden durch Stürme, Überschwemmungen und Dürren werden.
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BerlinAusrichter der gerade in Bonn tagenden Weltklimakonferenz ist der pazifische Inselstaat Fidschi, Deutschland agiert als gastgebende Nation. Damit rückt die Republik in den Mittelpunkt der internationalen Klimadiplomatie, die sich schon heute regelmäßig mit wetterbedingten Katastrophen, vielen Toten und hohen wirtschaftlichen Schäden auseinandersetzen muss.

Betroffen sind vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer. Auch Fidschi machen immer stärkere Stürme schwer zu schaffen. Das zeigt der neue, von der Entwicklungsorganisation Germanwatch veröffentlichte Globale Klima-Risiko-Index (KRI) 2017.

Dieser Index, der jährlich überarbeitet wird und in diesem Jahr die Extremwetterereignisse des Jahres 2016 und des Zeitraums 1997 bis 2016 erfasst, zeigt, wie stark Länder von Wetterextremen wie Überschwemmungen, Stürmen und Hitzewellen betroffen sind. Als Basis dient vor allem die Datenbank des weltweit größten Rückversicherers Munich Re.

„Stürme mit nie zuvor beobachteter Wucht haben Inselstaaten zuletzt verheerend getroffen“, sagt David Eckstein von Germanwatch, einer der Autoren des Index. „Haiti wurde 2016 vom stärksten Hurrikan seit über 50 Jahren heimgesucht und Fidschi vom stärksten je dort gemessenen Wirbelsturm.“ In Simbabwe folgten auf dürftige Niederschlagswerte massive Regenfälle und Überflutungen, ausgelöst durch einen Tropensturm.

In der Langfristbetrachtung – 1997 bis 2016 – waren Honduras, Haiti und Myanmar am stärksten betroffen, gefolgt von Nicaragua, den Philippinen, Bangladesch und Pakistan. Insgesamt kamen zwischen 1997 und 2016 mehr als 524.000 Menschen als direkte Konsequenz von über 11.000 Extremwetterereignissen ums Leben.

Die wirtschaftlichen Schäden beliefen sich auf etwa 3,2 Billionen US-Dollar. Die weiteren Aussichten sind düster: Nach jetzigem Stand, heißt es bei Germanwatch, könnte 2017 das Jahr mit den weltweit größten Schäden durch Extremwetter werden, die jemals registriert worden seien.

Wenngleich die Auswertungen über Schäden und Todesopfer keine Aussagen darüber erlaubten, welchen Einfluss der Klimawandel bereits bei diesen Ereignissen hatte, so lässt sich laut Germanwatch doch ein Bild der Verwundbarkeit der Staaten zeichnen. „Dies kann als ein Warnsignal verstanden werden, sich auf zukünftig möglicherweise vermehrte und stärkere Extremwetterereignisse durch Katastrophenvorsorge und Anpassung an den Klimawandel besser vorzubereiten.“

Weltweit haben Regenfälle in den vergangenen 30 Jahren immerzu neue Rekorde aufgestellt. Bis 1980, sagt das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), ließen sich Schwankungen in der Häufigkeit von Starkregen mit natürlichen Faktoren erklären. Danach aber sehen die Wissenschaftler die Zunahme der Regenfälle im Zusammenhang mit dem Anstieg der Erderwärmung.

Jedes einzelne Ereignis, heißt es beim PIK, habe eine ganze Reihe von verschiedenen Auslösern, aber insgesamt gebe es einen klaren Trend: Die Extremereignisse nehmen zu – auf den verschiedenen Kontinenten unterschiedlich ausgeprägt. Während manche Regionen mehr von Rekord-Regenfällen bedroht sind, leiden andere unter Trockenheit und Dürre. 

Die Untersuchung von Germanwatch zeigt, dass Entwicklungsländer sehr viel stärker von Extremwetter betroffen sind - obwohl sie im Vergleich mit den Industrieländern weniger Treibhausgase in die Atmosphäre geblasen haben.

Experten der Weltbank schätzen, dass die Erderwärmung bis 2030 zusätzlich 100 Millionen Menschen in Armut stürzen könnte, nicht nur aufgrund von Naturkatastrophen, sondern weil beispielsweise auch die Ertragskraft der Landwirtschaft abnimmt.

Einige Länder, wie Haiti, Indien, Sri Lanka und Vietnam, wurden in den vergangenen Jahren so oft von Extremwetterereignissen heimgesucht, dass sie kaum Zeit hatten, sich zu regenerieren. „Vor allem für kleinere Staaten ist dies eine kaum zu bewältigende Belastung“, sagt Germanwatch-Experte Eckstein.

Bei der Klimakonferenz in diesen Tagen in Bonn geht es deswegen auch um die Frage, wie die Unterstützung für die vom Klimawandel am stärksten bedrohten Menschen im globalen Süden verbessert werden kann - einer der drei Knackpunkte der Konferenz.

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  • Wenn man solche Artikel liest kann man beobachten, dass die Macher des "Klimawandels" den wissenschaftlichen Mantel* ihrer Weltuntergangssaga immer mehr in den Hintergrund treten lassen. Analog steinzeitlicher Religionen werden Wetterereignisse als Beweis für die (öko)Religion herangezogen.

    Naturwissenschaftlich gesehen sind Extremwetterereignisse naturgemäss selten und damit nicht für eine statistischen Beweisführung geeignet (Es bedarf einer hinreichenden Anzahl Ereignisse (Vertrauensbereich)). So haben die paar verbliebenen Naturwissenschaftler beim IPCC (Klimaschwindlergremium) den Zusammenhang von Hurricanes und "Klimawandel" mit "Low Confidence" bewertet.

    *Hintergrund ist die dürftige wissenschaftliche Hypothese von der Klimaerwärmung aus den 80er Jahren. Die im Vergleich zum natürlichen Kohlenstoffkreislauf und dessen Schwankungen vernachlässigbaren CO2 Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe sollen sich gem. dieser Hypothese in der Atmosphäre akkumulieren. Das im Vergleich zum Wasserdampf vernachlässigbare Klimagas CO2 soll die Erdtemperatur signifikant ansteigen lassen.

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