Der März-Orkan „Niklas“ bescherte Deutschland einen neuen Ökostromrekord. Was sich auf den ersten Blick als großes Plus für die Energiewende erweist, birgt ein großes finanzielles Risiko für Erzeuger und Verbraucher.

Kommentare

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  • Liebe Leser,
    haben Sie sich schon einmal gefragt von wem dieses zitierte Institut finanziert wird ? Der geneigte Leser vermutet Neutralität, aber in den wenigsten Fälle ist dies so.
    Für mich hört sich der Inhalt der Studie nach (mal wieder) sehr guter Lobbyarbeit von RWE und Co. an. Die haben die Erneuerbaren Energien zunächst verschlafen, dann bekämpft und stehen heute vor den Ruinen der einstmals sehr erfolgreichen Geschäftsmodelle. Peak Load gibt es nicht mehr, Gaskraftwerke sind daher unwirtschaftlich, Kohle auf dem Prüfstand, Nuklear ist tot, einen Schuldigen (dessen eigene Lobby-Arbeit durch eine unübersichtliche Anzahl von Verbänden leider unterirdisch ist) in Gestalt der Erneuerbaren Energien braucht man aber. Die Energiewende ist notwendig, aber leider ernsthaft in Gefahr, wenn man den Weg nicht weitergeht.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette  

  • Dieses Problem ist seit Jahren bekannt; nur unseren Politikern nicht, sonst wären die Prioritäten längst anders gesetzt. Schon heute könnten die meisten Probleme der Energiewende beseitigt sein, wenn endlich intelligente Massenenergie-Speicher eingesetzt würden. Diese gibt es in Form neuartiger PUMPSPEICHER MIT SCHWIMMENDEM SPEICHERTEIL. Diese können überall eingesetzt werden und sind so effizient und preisgünstig, dass sich Ihr Bau bereits bei geringer Nutzung lohnt. Nachstehend ihre Vorteile gegenüber herkömmlichen Pumpspeichern:

    1. Von der Geländeform unabhängige Standortwahl.
    2. Hohe Bürgerakzeptanz durch filigranes Erscheinungsbild (ähnlich Regen-Rückhaltebecken).
    3. Schonung der Umwelt - bis über 60 Prozent geringerer Platzbedarf.
    4. Je nach Bodenart bis über 50 Prozent geringere Baukosten trotz höherer Leistung.
    5. Geringere Wartungs- und Instandhaltungskosten.
    6. Sehr geringe Druckverluste durch das Einsparen langer Druckwasser-Rohre bzw. -Stollen.
    7. Extrem niedriger Fremdstrom-Bedarf für den Leistungsaufbau des Speichers.
    8. Höherer Wirkungsgrad - über 92 %.

    Der erreichbare Wirkungsgrad beträgt bei herkömmlichen Pumpspeichern 80 - 85 %, bei Kohle-Kraftwerken 46 - 52 % und bei Gas-Kraftwerken 55 - 61 %.

  • Die Energiewende muss weiter vorangetrieben werden. Die perfekte Lösung gibt es nicht von Anfang an, sie muss erst entwickelt werden. Hier finden Sie noch einmal Informationen zum aktuellen Stand: http://bit.ly/3malE_Energiewende . Viele Grüße, Tobias von 3malE

  • Herr Stelter, schauen Sie hier, Seite 6:

    http://www.wie-energiesparen.info/wp-content/pdf/BDEW_Strompreisanalyse_Juni_2014.pdf

    100% Zustimmung, so müssen wir einfach weitermachen! Zum Wohle des Finanzministers und der EEG-Profiteure! Zu Lasten des deutschen Verbrauchers. Ironie off.

  • Zitat:
    "Die Energiewende muss weiter vorangetrieben werden." Wieso und zu wessen Gunsten, das sollten Sie den auch dabeisagen.


    Zitat aus dem veralteten RWE- Kidi-report:
    "Dennoch ist die Gesamtsumme der ausgezahlten
    Subventionen und damit die EEG-Umlage stark
    gestiegen, von 1,02 Cent pro kWh in 2007 auf
    3,592 Cent pro kWh in 2012."

    Ja, ja, mittlerweile uzahlen wir -noch ohne Kapazitätsmarkt - über 6 Cent an EEG-Umlage.
    Quelle:
    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/152973/umfrage/eeg-umlage-entwicklung-der-strompreise-in-deutschland-seit-2000/

    Wie hoch war noch mal der Strompreis incl. Abgaben, BEVOR man diesen Unsinn gestartet hat?

  • Zitat:
    "„Es sind die Stromverbraucher, die den Wertverlust in Form der EEG-Umlage mitzahlen werden müssen.“
    Wow welch eine Erkenntnis. Und dafür musste man ein Gutachten einholen? Wenn der Verbraucher per EEG-Gesetz gezwungen wird, jeden nur erdenklichen Stromerzeugungs-Unsinn per Zwangsabgabe zu berappen, dieser Strom dann bei Wind und Sonnenschein die Strombörsen flutet und keiner so recht weiss, was man denn damit anstellen soll, dann ist doch klar, daß der Börsenstrompreis in den Keller gehen muss.
    Und eine doppelte Erzeugungs-Infrastruktur, die kostet halt. Der Wähler hats bestellt, der Wähler dafs bezahlen. Nur: wo ist denn die Fahnenstange von diesem Irrsinn mal erreicht?

  • Das Prinzip ist doch klar. Die EEG-Umlage zählen vor allem die Verbraucher. Andere und effektivere Maßnahmen müssten aus Steuermitteln finanziert werden. Wäre ich der Finanzminister, hätte ich auch wenig Interesse effektivere Maßnahmen in Angriff zu nehmen.

    Das ist das Grundproblem an der Sache. Daneben gibt es natürlich noch viele andere Gründe.

  • Wenn die Sonne untergeht
    ----------------
    Im März hat es gestürmt, deshalb wurde viel Windstrom erzeugt welcher an der Börse nichts Wert war.
    Machte aber nichts, denn der Verbraucher zahlt ja die Differenz über die EEG-Zwangsabgabe.
    Das gilt auch für Solaranlagen.

    Sollte aber einmal der Wind nicht wehen und die Sonne nicht scheinen, müssen konventionelle Kraftwerke einspringen. Diese sind zwar Dank ihrer kurzen Einsatzzeiten unrentabel, werden aber per Gesetz gezwungen in Bereitschaft zu bleiben.
    Auch diese Kosten trägt - natürlich - der Verbraucher.

    Und wie war das nochmal mit den Speichermöglichkeiten der EE?
    Die gibt es - noch - nicht!

  • Ob Energiepolitik samt Wende, oder Sozialgesetzgebung, Wirtschaft- und Steuerpolitik, EU-Politik, Finanz- und Griechenlandkrise nicht zu Letzt die Bundeswehr ; alles aber wirklich alles zeigt die Unfähigkeit dieser Merkelregierungen. Es ist nicht nachvollziehbar wieso diese GROKO piepst wie eine Maus und Ergebnisse erzielt, die unter aller Sa.. sind. Wahnsinn, und so was darf regieren. In Frankreich hätten wir seit 5 Jahren einen Generalstreik nach dem anderen.

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