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Subventionen: Merkel will erneuerbare Energien weiter fördern

Auch nach der einer möglichen Übernahme durch ein schwarz-gelbes Regierungsbündnis wird an den Subventionen für erneuerbare Energien wohl nicht gerüttelt: Bundeskanzlerin Angela Merkel will am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festhalten und sieht dieses auch als Investition in Exportchancen und zukunftsträchtige Arbeitsplätze.

Angela Merkel stellt das EEG nicht zur Disposition. An der Förderung regenerativer Energien will sie festhalten. Quelle: dpa
Angela Merkel stellt das EEG nicht zur Disposition. An der Förderung regenerativer Energien will sie festhalten. Quelle: dpa

HB BERLIN. "Ich stehe auch für die nächste Legislaturperiode zum EEG", sagte die CDU-Vorsitzende der "Wirtschaftswoche". Bei der Windenergie habe sich gezeigt, dass erst ab einer bestimmten Markttiefe technische Innovationen richtig in Gang kämen. Bei der Solarenergie werde es noch technische Sprünge geben müssen. Daran arbeite die ganze Welt. "Ich fände es falsch, wenn Deutschland da ausstiege", sagte sie in dem am Samstag veröffentlichten Interview. Die hohen Vergütungen würden weiter an die technische Entwicklung angepasst und sukzessive abgebaut.

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Die Kanzlerin warnte davor, von der im Erneuerbare-Energien-Gesetz vorgezeichneten Förderung der alternativen Energieträger abzuweichen. Bei den Biokraftstoffen habe man gesehen, wie selbst leichte Veränderungen der Rahmenbedingungen ganze Wirtschaftszweige wieder aus der Bahn werfen könnten, sagte sie. In 20 Jahren müssten die Alternativen zu den heutigen Energieträgern da sein, und diese müssten langfristig am Markt bestehen. "Es wäre aber ein Fehler, wenn wir bei diesen Zukunftstechnologien den Anschluss verlieren würden, und damit auch auf die Exportchancen, die damit verbunden sind, verzichten - und damit auch auf zukunftsfähige Arbeitsplätze", sagte die Kanzlerin.

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