Sudan-Mandat verlängert
Deutsche Soldaten sollen länger in Afghanistan bleiben

Das Bundeskabinett hat auf seiner ersten Sitzung nach der Bundestagswahl die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan um ein Jahr beschlossen. Auch das Mandat für die weitere Beteiligung an der Uno-Mission im Süden Sudans wurde verlängert.

HB BERLIN. Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) würdigte den Einsatz der Bundeswehr innerhalb der internationalen Schutztruppe ISAF als Instrument der Stabilisierung des Landes. Dies habe mit dazu beigetragen, dass in Afghanistan am vergangenen Sonntag erstmals seit Jahrzehnten freie Parlamentswahlen stattfinden konnten, sagte Struck. Die Tätigkeit der Schutztruppe habe auch dafür gesorgt, dass Afghanistan keine Brutstätte des internationalen Terrorismus mehr seine werde, ergänzte der Minister.

Der Bundestag wird am Mittwoch kommender Woche in alter Zusammensetzung auf einer Sondersitzung über die Mandatsverlängerung entscheiden. Mit großer Zustimmung wird gerechnet. Neben der Mandatsverlängerung soll das deutsche ISAF-Kontingent von 2250 auf 3000 Soldaten aufgestockt und das Einsatzgebiet ausgedehnt werden. Im Süden Sudans sind gegenwärtig erst sieben deutsche Soldaten stationiert.

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