Südafrika
Unicef warnt vor Anstieg der Cholera-Fälle in Simbabwe

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef stellt sich in den nächsten Wochen auf einen sprunghaften Anstieg der Cholera-Erkrankungen in dem afrikanischen Krisenstaat Simbabwe ein. Die Zahl der Cholera-Fälle könne möglicherweise auf 60 000 hochschnellen, sagte der Unicef-Chef in der simbabwischen Hauptstadt Harare, Roeland Monasch.

HB HARARE/JOHANNESBURG. Diese Prognose läge viermal höher als die Zahl, von der man bislang ausgehe, berichtete der britische Sender am Sonntag weiter.

Sollte sich die Epidemie drastisch verschlimmern, müsse mit weiteren 2700 Todesopfern gerechnet werden, sagte Monasch. Bislang sind nach offiziellen Angaben knapp 600 Menschen in Simbabwe an der durch verschmutztes Wasser übertragenen Krankheit gestorben. Hilfsorganisationen gehen jedoch davon aus, dass die tatsächliche Todeszahl vermutlich höher liegt.

In Simbabwe, das politisch wie wirtschaftlich in der schlimmsten Krise seiner Geschichte steckt, ist das öffentliche Gesundheitssystem so gut wie zusammengebrochen. Auch die Wasserversorgung funktioniert nicht. Im Zentrum der Krise steht der Kampf des seit 28 Jahren regierenden Präsidenten Robert Mugabe um den Erhalt seiner Macht.

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