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Tabaksteuer: Der Frust der internationalen Tabakindustrie

Die internatione Tabakindustrie läuft Sturm gegen Pläne der Bundesregierung, die Tabaksteuer zu erhöhen. Der Frust der Zigarettenhersteller richtet sich vor allem gegen die schwarz-gelbe Koaltion. Doch ausgerechnet ein FDP-Politiker lädt nun zum Gipfel der Raucherlobby.

Viel Rauch um Nichts? Die Tabaklobby bläst zum Angriff auf die Bundesregierung. Quelle: dpa
Viel Rauch um Nichts? Die Tabaklobby bläst zum Angriff auf die Bundesregierung. Quelle: dpa

Den Saal 3101 des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses im Berliner Regierungsviertel kennt selbst Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann. Vor einem Jahr musste dort Deutschlands bekanntester Banker im Untersuchungsausschuss zur Beinahe-Pleite der Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) als Zeuge aussagen. In der nächsten Woche bläst in dem Saal das Who's who der Tabakindustrie zum Sturm gegen die geplanten Steuererhöhungen der Bundesregierung. Auf Einladung von Volker Wissing (FDP), dem Vorsitzenden des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages, werden Vertreter von British American Tobacco, Philip Morris, Reemtsma und mehreren Bundesverbänden der deutschen Zigaretten- und Tabakindustrie zu den Plänen der Bundesregierung Stellung beziehen. Der Frust der Branche richtet sich darauf, dass die schwarz-gelbe Koalition bei den Verhandlungen zum Sparpaket dem Drängen der Industrie nachgegeben und auf die Streichung des Ökosteuerrabatts für energieintensive Unternehmen weitgehend verzichtet hat. Die Mindereinnahmen sollen die Raucher auffangen. Bis 2015 soll die Tabaksteuer stufenweise um vier bis acht Cent steigen. 200 Mio. Euro will der Finanzminister dadurch im nächsten Jahr kassieren. Möglicherweise hat der Bund die Rechnung ohne die Raucher gemacht: Höhere Steuern können dazu führen, dass weniger geraucht wird. saf

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  • 01.12.2010, 15:16 UhrAnonymer Benutzer: Johanna Kunze

    Die Tabakindustrie tut nur in dem Sinne etwas gegen die Arbeitslosigkeit, dass sie jedes Jahr in Deutschland mehr als 100.000 Menschen umbringt.

    im Übrigen ist keine andere industrie so stark rationalisiert wie die Tabakindustrie. Das heisst, keine andere industrie schätzt die menschliche Arbeitskraft derart niedrig ein wie die Tabakindustrie.

    Aber an Kommentaren wie dem oben stehenden sieht man, dass noch etwas (neben der Geringschätzung der menschlichen Arbeit) bei der Tabakindustrie bestens funktioniert: die Desinformation. Wie sonst könnten denkende Menschen die dummen Parolen der Tabaklobby so unreflektiert immer wieder in der Öffentlichkeit wiederholen.

  • 23.11.2010, 18:02 UhrAnonymer Benutzer: Dani

    Es könnte schon sein, das Raucher nach der Tabaksteuererhöhung weniger rauchen.
    Nur glauben will ich nicht so recht daran.
    Es wird sicher so sein, dass Raucher wenigen versteuerte Zigaretten rauchen.
    Wir werden, notgedrungen, auf Schmuggelware ausweichen.
    Wir haben es endgültig satt, überall als idioten, Mörder etc. diffamiert zu werden, wir haben es satt, dass normale Leute, auch von staatlicher Seite, gegen uns aufgehetzt werden und wir haben es definitiv satt, dafür auch auch noch ausgenommen zu werden.
    bisher habe ich nur versteuerte Zigaretten an offiziellen Verkaufsstellen gekauft. Es tut mir Leid für alle Kioskbetreiber und ihre Angestellten, es geht nicht nur um ihr Einkommen, es geht um ihre Existenz. Nachdem von Staates wegen ihrer Existenz beraubt wurden trifft es auch die Anderen. Haben Politiker den kein Hirn?
    Wir haben zu viele Arbeitslose und sie produzieren noch mehr

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