Tarifkommissionen stimmen am Montag ab
Durchbruch bei Tarifverhandlungen für Südwest-Klinikbeschäftigte

HB STUTTGART. Bei den Tarifverhandlungen für die 25 000 Beschäftigten der baden-württembergischen Universitätskliniken ist am Sonntag ein Durchbruch erzielt worden. Gewerkschaft und Arbeitgeber hätten sich bei den drei strittigen Punkten Arbeitszeit, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Lohn und Gehalt auf ein vorläufiges Ergebnis geeinigt, sagte ein ver.di-Sprecher in Stuttgart. Der großen Tarifkommission soll das Ergebnis am Montag in Stuttgart zur Abstimmung vorgelegt werden.

Die Arbeitgeber seien von ihrem Plan nach einer Erhöhung der Arbeitszeit auf 40 oder 41 Stunden abgerückt, sagte der Sprecher. Das vorläufige Ergebnis orientiere sich an der Forderung der Gewerkschaft, die sich für den Erhalt der 38,5-Stundenwoche stark gemacht hatte. Weitere Einzelheiten über die Einigung wollte der Sprecher vor der Sitzung der Tarifkommission vorerst nicht nennen.

Ver.di war neben dem Streitpunkt Arbeitszeit mit der Forderung nach einem verbesserten Angebot der Arbeitgeber für die Mitarbeiter der Krankenhäuser in Freiburg, Ulm, Heidelberg und Tübingen in die sechste Gesprächsrunde gezogen. Die Arbeitgeber hatten für die Jahre 2005 bis 2007 Einmalzahlungen von jeweils 300 € geboten. ver.di verlangte für die Laufzeit von einem Jahr insgesamt 600 €.

Gemeinsam mit den Klinik-Arbeitgebern hatte die Delegation der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di seit Samstagmorgen versucht, eine Lösung für den festgefahrenen Konflikt zu finden. In den vergangenen zwei Wochen hatten Klinikbeschäftigte landesweit gestreikt.

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