Tarifkonflikt
Ärzte-Arbeitgeber arbeiten an Kompromiss-Vorschlag

Im Tarifstreit um mehr Gehalt für die Ärzte an den Universitätskliniken haben die öffentlichen Arbeitgeber einen Kompromissvorschlag formuliert.

HB MÜNCHEN. Das meldet die Nachrichtenagentur dpa, die dies aus Kreisen der Arbeitgeber erfahren habe. Vertreter der Ärzte und der Arbeitgeber haben bereits einen 22-stündigen Verhandlungsmarathon in München absolviert. Der Vorschlag müsse nun auf beiden Seiten noch einmal ausführlich durchgerechnet werden. „Wir machen jetzt eine Rechen- und Denkpause“, sagte ein Mitglied der Arbeitgeber- Verhandlungskommission. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund betonte, ihr sei der Vorschlag bis zum frühen Nachmittag noch nicht vorgelegt worden. Nähere Einzelheiten zu dem Vorschlag wurden nicht bekannt. Die Gespräche dauerten am Samstagnachmittag weiter an.

Der Marburger Bund war am Freitag erstmals von der strikten Forderung nach 30 Prozent mehr Gehalt für die 22 000 Ärzte an den Hochschulkliniken und psychiatrischen Landeskrankenhäusern abgerückt. In den vergangenen sieben Wochen hatten die Klinikärzte ihre Forderungen immer wieder mit Streiks untermauert. In Ärztekreisen wurde eine Paketlösung mit einer Heraufsetzung der tariflichen Arbeitszeit - derzeit sind das 38,5 Wochenstunden - bei gleichzeitigen Gehaltsverbesserungen erwartet.

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