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25.06.2008 

Die unter dem Dach des DGB vereinten Gewerkschaften schlossen in den ersten sechs Monaten für rund 4,4 Millionen Beschäftigte neue Lohn- und Gehaltstarifverträge ab. Das sei ein knappes Viertel der von Tarifverträgen erfassten Arbeitnehmer, sagte Bispinck. Für weitere 4,6 Millionen wurden die Lohnsteigerungen für 2008 bereits im Vorjahr vereinbart.

EZB-Präsident Jean-Claude Trichet warnte unterdessen vor übermäßigen Lohnerhöhungen. Sie könnten dazu führen, dass sich Löhne und Preise gegenseitig hochschaukeln und sich die Inflation verfestigt, sagte Trichet in Brüssel.

In Deutschland gebe es keinerlei Anzeichen für eine solche Lohn-Preis-Spirale, sagte WSI-Experte Bispinck: „Von lohngetriebenen Preissteigerungen kann überhaupt nicht die Rede sein“. Die starke Teuerung sei Folge der stark gestiegenen Preise für Öl und Lebensmittel.

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