Tarifpolitik

Top-Ökonom verwirft Brüderles Lohnplus-Träume

Mit seiner Forderung nach höheren Löhnen hat sich Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle mit fast allen angelegt. Widerspruch kommt nicht nur aus der Wirtschaft und den Gewerkschaften. Auch die SPD und ein ausgewiesener Kenner der Materie widersprechen dem FDP-Politiker vehement.
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Nein zu höheren Löhnen: IW-Chef Michael Hüther. Quelle: dpa

Nein zu höheren Löhnen: IW-Chef Michael Hüther.

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DÜSSELDORF. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, hat die Forderung von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) nach deutlich höheren Löhnen zurückgewiesen. „Wer jetzt Lohnerhöhungen mit der guten Konjunktur begründet, der verkennt, das die Unternehmen den Nachfrage- und Produktionseinbruch infolge der Krise bei weitgehend stabiler Beschäftigung aufgefangen und starke Produktivitätsverluste hingenommen haben“, sagte Hüther Handelsblatt Online. In der Folge seien im Jahr 2009 die Lohnstückkosten um 15,6 Prozent angestiegen. 2010 sei das Jahr der Korrektur. „Der Anstieg der Produktivität ist notwendig, um zur Normalität zurück zu kehren, wird er verteilt, drohen dauerhaft höhere Lohnstückkosten sowie ein Verlust an Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätzen“, warnte der Ökonom.

Hüther widersprach auch der Behauptung, dass mit höheren Löhnen die Konjunktur gestützt werden könne. Die Binnennachfrage bestehe nicht nur aus Konsum, sondern ebenso aus Investitionen, sagte er. Wie viel die Unternehmen in neue Bauten und Ausrüstungen investieren, werde aber von der zu erwartenden Kostenentwicklung maßgeblich beeinflusst. „Für die Gesamtnachfrage ist nichts gewonnen, wenn der Konsum steigt, die Investitionen aber sinken“, erklärte der IW-Chef. „Zum anderen ist grundsätzlich die Vorstellung verfehlt, man könne über kräftige Lohnerhöhungen die Binnenkaufkraft dauerhaft stärken“, fügte er hinzu. „Denn für die Entwicklung der Konsumnachfrage ist weniger die Lohndynamik als vielmehr die Beschäftigungsentwicklung entscheidend“, so Hüther.

„Wenn die Wirtschaft boomt, sind auch kräftige Lohnerhöhungen möglich“, hatte der FDP-Politiker dem „Hamburger Abendblatt“ vom Donnerstag gesagt. Der Abschluss in der Stahlindustrie zeige, dass ein fairer Ausgleich möglich sei, an dem sich andere Branchen orientierten könnten. DGB-Chef Michael Sommer und Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt mahnten die Politik vor einer Einmischung in das Tarifgeschehen. Kritik kam auch von Unions-Wirtschaftspolitikern.

Zwar betonte auch Brüderle, die Höhe liege allein in der Entscheidung der Tarifpartner. Gleichwohl machte er deutlich: „Die Krise ist vorbei. Jetzt ist es an der Zeit, neue Prioritäten zu setzen. Wir müssen Arbeitsplätze in Deutschland attraktiv halten.“

„Herr Brüderle hat sein neues Abstauberthema entdeckt“, sagte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles dem "Tagesspiegel". Der FDP-Politiker unterstütze zwar die Arbeitnehmer bei der Forderung nach höheren Löhnen, verweise aber darauf, dass allein sie für die Umsetzung verantwortlich seien. „Die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung folgt dem altbekannten Motto: Alles regelt sich von selbst. Das ist Politik von vorgestern.“ Nötig seien flächendeckende Mindestlöhne. „Wir brauchen endlich eine Politik, die auch die Binnennachfrage ankurbelt.“

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8 Kommentare zu "Tarifpolitik: Top-Ökonom verwirft Brüderles Lohnplus-Träume"

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  • Ergänzend:

    http://www.freitag.de/politik/1023-verlierer-des-jahrzehnts-die-mittelschichten

  • @Peterle

    "Lieber Herr Hüther, ich glaube Sie wissen nicht, wie es da ganz unten in unserer Gesellschaft aussieht. "

    Doch, sein eigenes institut veröffentlicht Texte, wo er es nachlesen kann.

  • Was uns Herr Direktor Hüther sagen will, ist:
    damit deutsche Topmanager und banker sich ihre Millionen-Vergütungen und boni weiter standesgemäss erhöhen können, mögen sich die deutschen Normalverbraucher doch weiterhin bescheiden und einfach froh sein, dass sie noch einen Arbeitsplatz haben.
    Dass er von ersteren bezahlt wird, wird gar nicht erst erwähnt, was mich nicht wundert: schliesslich handelt es sich auch um die wichtigste Abonnentengruppe des Handelsblattes.

  • Zitat : "...„Wer jetzt Lohnerhöhungen mit der guten Konjunktur begründet, ..."

    EP : Wenn Lohnerhöhungen sich nicht mit guter Konjunktur begründen lassen, womit dann?


    Zitat : "...der verkennt, daß die Unternehmen den Nachfrage- und Produktionseinbruch infolge der Krise bei weitgehend stabiler beschäftigung aufgefangen und starke Produktivitätsverluste hingenommen haben, "sagte Hüther Handelsblatt Online. in der Folge seien im Jahr 2009 die Lohnstückkosten um 15,6 Prozent angestiegen. 2010 sei das Jahr der Korrektur. „Der Anstieg der Produktivität ist notwendig, um zur Normalität zurück zu kehren, wird er verteilt, drohen dauerhaft höhere Lohnstückkosten sowie ein Verlust an Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätzen“,..."

    EP : Unternehmen, die ihre Gewinne aus unzureichenden Lohnerhöhungen generieren oder sogar, durch Lohnsubventionen, mittelbar aus der Staatskasse, sind nicht gezwungen zu investieren, um selbst bei hohen Löhnen konkurrenzfähig zu bleiben. Und solange Gewinne aus Lohnminderung gemacht werden können fällt die gegenüber seriösen Unternehmen fallende Leistungsfähigkeit des Kapitals gar nicht auf. Erst wenn die Einkommen ein irgendwie unteres Limit erreicht haben, läßt sich das Ansteigen der Lohnstückkosten aufgrund unzureichende Kapitalausstattung nicht mehr vermeiden, es sei denn, die Arbeitnehmer bringen Geld mit, oder das Unternehmen geht pleite. Solche Unternehmen werden i. A. von Plündererorganisationen insbesondere des Auslands beherrscht, denen Gewinne aus nicht gezahlten Einkommen oder aufgelöster Substanz genügen. ist ein Unternehmen ausgelutscht, wenden sie sich einem anderen zu. Dabei sind denen unterlassene Kapitalbildung, Kapitalzerstörung und die hinterlassenen Zustände hier in Deutschland scheißegal. Schließlich sind für die Fortentwicklung der nationalen wirtschaftlichen Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit bundesregierung und bundestag mit ihrer Regulierung (=Gesetzgebung) zuständig, nicht sie. Sie generieren keinen nationalen Wohlstand sondern bilden überall, wo sie tätig sind, Schaden. Sie saugen Deutschland aus wie Zecken, Schmarotzer, Parasiten. Durch die unterlassenen investitionen fällt Deutschland technologisch und mit der einhergehende Massenverarmung auch kulturell, also insgesamt zivilisatorisch, immer weiter zurück.
    besonders frappierend ist in diesem Zusammenhang der Kontrast zwischen allgemeiner erfolgreicher betriebswirtschaftlicher Geschäftigkeit bei gleichzeitigem nationalem Niedergang.


    Zitat : "...Hüther widersprach auch der behauptung, dass mit höheren Löhnen die Konjunktur gestützt werden könne. Die binnennachfrage bestehe nicht nur aus Konsum, sondern ebenso aus investitionen, sagte er. ..."

    EP : Höhere Löhne bewirken mehr Kaufkraft, mehr Nachfrage, mehr Konsum, mehr investitionsanreiz als auch höhere Ersparnisse. Seine Denke outet ihn als betriebswirt statt als Volkswirt. Da sind alle Kosten nur preistreibend und umsatzmindernd. in der Volkswirtschaft aber sind die Kosten der Wirtschaft für Produktion und investition zugleich Kaufkraft + Ersparnisse und umgekehrt finanzieren Kaufkraft + Ersparnisse die Produktionskosten der Konsumgüter und die investitionen. Außerdem kommt es in der Volkswirtschaft darauf an, durch investitionen den Geldumlauf, die Geldmenge, zu erhöhen, um so Wirtschaftswachstum zu bewirken und Wohlstandsmehrung zu ermöglichen. Nur über investitionen kann das geschehen.
    betriebswirtschaftlich stehen Löhne und Gehälter in direkter Konkurrenz zueinander. Volkswirtschaftlich sind die Löhne und Gehälter der Zweck aller investitionen. Und es ist dafür zu sorgen, daß zur Wahrung und Mehrung des Wohlstandes bei Konkurrenz zu anderen Nationen hinreichend investiert wird. Hüther ist einer dieser neoliberalen Null-Einkommen-ideologen, denen es darum geht, möglichst billig betriebswirtschaftlich produzieren zu können, ohne Rücksicht darauf, woher die volkswirtschaftliche Kaufkraft zum Erwerb des Produzierten kommen soll. Das ist so als wolle man mit einer Hand klatschen. Herr Hüther ist einer dieser neoliberalen Ökonomen, die mit ihrer gefährlichen Anwendung betriebswirtschaftlicher Denke auf die Volkswirtschaft Deutschland als weltwirtschaftlichen Produktionsbetrieb behandeln und so das Geschäft anderer Nationen betreiben, die ihre Unternehmen und investmentfirmen zum Plündern und Abzocken nach Deutschland schicken können, weil in Deutschland die Politiker so schön bekloppt sind und ihre berater diesen Zustand bei jeder sich bietenden Gelegenheit weiter verstärken. Seine Denke macht Herrn Hüther zu einem Apostel des Niedergangs in Deutschland.


    Zitat : "... „Für die Gesamtnachfrage ist nichts gewonnen, wenn der Konsum steigt, die investitionen aber sinken“, ..."

    EP : Da hat er recht, aber wenn die Einkommen zu niedrig sind, wird zuviel im internationalen Finanzkasino ge- und verzockt. Es gibt irgendwo ein volkswirtschaftlich optimales Verhältnis zwischen Konsumgüter- und investitionsgüterproduktion, zwischen Mitarbeiterlöhnen und investitionen, zwischen Konsumausgaben und Ersparnissen. Die Wirtschaft ist dahingehend unter Druck zu setzen, daß sie auch bei hohen Löhnen Gewinne generiert und dazu nötigenfalls investiert und das, wenn es sein muß, durch Kreditaufnahme.


    Zitat : "...DGb-Chef Michael Sommer und Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt mahnten die Politik vor einer Einmischung in das Tarifgeschehen. Kritik kam auch von Unions-Wirtschaftspolitikern. ..."

    EP : 20 Jahre Erfolglosigkeit der Volkswirtschaftlichen Praxis und der jetzt schon eingetretene Niedergang Deutschlands reichen für diese bornierten ideologen nicht aus, um umzulernen und umzusteuern. Gleichzeitig ist die Gewerkschaftsführung voll auf neoliberal und Niedergang korrumpiert. Mit ihrer Klientel haben diese abgehobenen bonzen nur noch die Kasse gemeinsam. Die Gewerkschaftsmitglieder zahlen ein stören aber ansonsten nur. Dies bonzen fühlen sich auch nicht durch den nationalen zivilisatorischen Niedergang durch unterlassene investitionen betroffen. bei einer derartigen korrupten Konstellation ist in natürlicher Weise der Staat gefordert, um Deutschland nicht wegen irgendwelcher fundamentalistischen irrsinnsideologen und/oder -Ökonomen oder zum Wohle irgendwelcher hochgefräßigen Finanzgierhälse in der Scheiße versinken zu lassen. Schließlich ist es Auftrag des Staates, das Wohl des Volkes zu mehren, und Schaden von ihm zu wenden und folglich dafür zu sorgen, daß das auch alle anderen Personen und Organisationen tun. Er muß diesen gefährlichen rücksichts- und verantwortungslosen Mob in seine Schranken weisen, ins Leere laufen lassen oder nötigenfalls aus dem Verkehr ziehen.


    Zitat : "...Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs warf brüderle eine unzulässige Einmischung vor. „Es ist nicht die Aufgabe der Politiker, Tarifpolitik zu gestalten...."

    EP : Wenn die Gewerkschaften nicht mehr funktionieren, muß die Politik einschreiten. Es kann nicht sein, daß Deutschland irgendwelchen korrupten Gewerkschaftsbonzen oder fundamentalistischen Ökonomie-ideologen geopfert und/oder ausländischen Plündererbanden zum Fraß vorgeworfen wird.


    Zitat : "...So lange die Tarifautonomie funktioniert, sollten sich Politiker nicht in Tariffragen einmischen.“ Sie seien völlig in der Lage, über Fragen der Lohnhöhe allein zu entscheiden...."

    EP : Eine korrupte Gewerkschaftsführung wendet jede Tarifautonomie zum Schaden ihrer Klientel. Da ist der Staat in der Pflicht, das zum Wohle des Volkes zu wenden. Der zivilisatorische Niedergang aufgrund zu niedriger Löhne und Gehälter und daraus resultierender fehlender Druck zu investieren ist wahrhaft Handlungsanlaß genug.


    Zitat : "... Die Tarifparteien in der nordwestdeutschen Stahlindustrie hatten sich vergangene Woche auf eine Lohnerhöhung von 3,6 Prozent verständigt und vereinbart, dass Leiharbeitern künftig die gleichen Löhne gezahlt werden sollen wie Festangestellten. Unions-Fraktionschef Volker Kauder hatte die Wirtschaft bereits aufgerufen, dem beispiel der Stahlindustrie zu folgen. Die iG Metall hat angekündigt, gleichen Lohn für gleiche Arbeit bei der nächsten Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie einzufordern...."

    EP : An diesem dümmlichen Schlagwort "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" sieht man die vollendete Korruptheit der Gewerkschaftsführung und die Willfährigkeit der Lobby-Politiker entgegen ihrem Auftrag, das Wohl des Volkes zu mehren. Obwohl Leiharbeiter eine höhere Flexibilität bei geringerer beschäftigungssicherheit mitbringen, erhalten sie für diesen Aufwand kein höheres Einkommen. Gleichzeitig brauchen die Unternehmen trotz des geldwerten Vorteils der beschäftigungsflexibilität durch Zeit- und Leiharbeiter keine höhere Vergütung zu bezahlen. Damit destabilisieren die Zeit- und Leiharbeiter direkt die beschäftigungssicherheit der Festangestellten. Und volkswirtschaftlich bedeutet das Einfrieren von Einkommen trotz Kapitalmehrung in Form höherer Flexibilität Niedergang und kalte Enteignung. Die Gewerkschaftsführung outet sich mit diesbezüglicher Anspruchslosigkeit als geschmiert und/oder bekloppt, auf jeden Fall als korrupt.

    Und der "TOP-Ökonom Michael Hüther"?

    TOP?
    Ökonom (= Volkswirt)?
    Er redet wie ein betriebswirt (= business Administer), der die Deutsche Nation als Auslands-Unternehmen ansieht, deren Kapital- und Vermögens-Substanz als auch deren Mitarbeitereinkommen ganz selbstverständlich als Gewinn an verantwortungslose Gierhälse und/oder ans Ausland ausschüttet werden. Seine so selbstsicher vorgetragenen neoliberalen Ergüsse helfen, jeden politischen und demokratischen Anspruch zur bedienung des Volkswohles zu zersetzen und wirken so als Zuarbeit für die Plündererbanden, die jetzt so massenhaft über Deutschland gekommen sind und aus Deutschland saugen, was sie nur bekommen können. Sowohl den absoluten Niedergang, der sich überall im deutschen Alltagsleben zeigt, als auch den relativen Niedergang Deutschlands gegenüber anderen Nationen nimmt Hüther offensichtlich gar nicht wahr oder gern in Kauf. Vielleicht betrachtet er die auch als unabwendbare Naturereignisse, gewissermaßen als unvermeidliche Kollateralschäden seiner liebgewonnenen aber dafür ursächlichen und diese Entwicklung bewahrenden Denke.

    Wenn ich nun noch den ersten Kommentar von Michael Weisbrodt vom 07.10. 21:27 hinzuziehe, folgt, daß bDi als auch bDA weder das Geschäft der Deutschen industrie noch das Geschäft der deutschen Arbeitgeber betreiben, sondern ihre Position in der Deutschen Nation nutzen, um zum Schaden des deutschen Volkes ausländischen interessen zu dienen.

  • Na so was !
    ist es schon bemerkenswert ,daß gerade brüderle höhere Löhne fordert - gerade hat er noch das Gegenteil gefordert- ,daß aber die Gewerkschaften dagegen sind ,daß ist nun wirklich was ganz Erstaunliches.Haben die die Seiten gewechselt ?

  • Das Hb schrieb in seiner Print-Ausgabe vom 1.10.10,
    dass sich der durchschn. Stundenlohn im Westen auf
    27,13 € erhöht habe. ich nehme an, dass in dieser
    Summe auch die Pensionen enthalten sind und die boni
    der banker. im Dienstleistungssektor werden um die
    7 € brutto bezahlt (sagte mir gestern ein junger Angestellter, der im Hauptbahnhof Kaffee und Sandwiches bei 35-Std.-Woche verkauft) und die geringen Löhne der Zeitarbeit kann jeder im internet
    nachlesen. Vergessen wir auch nicht die über 50-jährigen, die jeden Lohn akzeptieren müssen.
    Und im nächsten Jahr öffnen sich die Schleusen Ost-
    europas, ein weiterer Druck auf den Niedriglohn-
    sektor, dem wir uns nicht entziehen werden können.
    Lieber Herr Hüther, ich glaube Sie wissen nicht, wie
    es da ganz unten in unserer Gesellschaft aussieht.

  • Alle Löhne und Renten bzw. Pensionen müssen sofort um 30% erhöht werden. Die Kosten zahlen allein die Politiker, Wirtschaftsführer und berufstätige, sowie Ausländer, die mehr als 5000 Euro erhalten. Dies muss sofort umgesetzt werden, damit in Deutschland wieder menschenwürdige Verhältnisse herschen. Ausländer(Migranten) sind davon ausgenommnen. Deutsche sind keine Menschen 2. Klasse, wie unsere Politiker, Merkel, Wulff u.a. es wollen.

  • Dieser Artikel ist eine Schande. Der „Top-Ökonom“ Michael Hüther ist Chef eines instituts, das zu 50 Prozent dem bDi und zu 50 Prozent der bDA gehört. Warum verschweigen Sie das? Sollten Sie ihren Lesern nicht die Chance geben, selbst zu entscheiden, ob Herr Hüther nur des' Lied singt, des' brot er isst? Halten Sie es ensthaft für denkbar, dass sich jemand in Hüthers Position für ein steigendes Lohnniveau ausspricht, sei es im Konjunkturaufschwung oder -abschwung?

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