Tarifstreit
Schäuble begrüßt deutliches Lohnplus

Wolfgang Schäuble hat den Gewerkschaften im Tarifstreit den Rücken gestärkt. „Wir haben viele Jahre der Reformen hinter uns“, so der Finanzminister. IG-Metall-Chef Huber setzte den Unternehmern derweil ein Ultimatum.
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MünchenMitten in den aktuellen Tarifverhandlungen für Millionen Industrie-Beschäftigte hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) den Gewerkschaften den Rücken gestärkt. „Es ist in Ordnung, wenn bei uns die Löhne aktuell stärker steigen als in allen anderen EU-Ländern“, sagte Schäuble in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Deutschland habe seine Hausaufgaben gemacht und könne sich höhere Tarifabschlüsse besser leisten als andere Staaten. „Wir haben viele Jahre der Reformen hinter uns.“

Außerdem komme man mit höheren Lohnabschlüssen in Deutschland den Forderungen anderer Länder entgegen. "Diese Lohnsteigerungen tragen auch zum Abbau von Ungleichgewichten innerhalb Europas bei“, sagte Schäuble. „Aber wir müssen aufpassen, dass wir nicht übertreiben. Das rechte Maß müssen wir wahren.“

Aktuell laufen wichtige Tarifrunden in der Metall- und Elektroindustrie sowie in der Chemieindustrie. Die IG Metall fordert für die bundesweit rund 3,6 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie 6,5 Prozent mehr Geld. In der vergangenen Woche hatten sich nach Gewerkschaftsangaben mehr als 270 000 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt. In den nächsten Tagen sollen die Proteste weitergehen.

Der Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, droht den Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie noch im Mai mit einem harten Arbeitskampf. "Wenn bis Pfingsten auf der anderen Seite keine Einsicht einkehrt, dann führt kein Weg an einem Streik vorbei, auf breiter Front", sagte Huber laut Vorabbericht im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Die Gewerkschaft habe dafür finanziell vorgesorgt, sagte er.

Das Angebot der Arbeitgeber - drei Prozent mehr Lohn für 14 Monate - nannte Huber einen "Witz". "Die Arbeitnehmer dürfen nicht abgehängt werden von Produktivität und Gewinn", forderte er.

In der Chemieindustrie werden die Tarifverhandlungen für bundesweit rund 550 000 Beschäftigte am Montag auf Bundesebene in Hannover fortgesetzt. Die Gewerkschaft IG BCE bundesweit 6,0 Prozent mehr Geld.

Agentur
dapd 
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dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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    Aber seine Bundesbeamten /Pensionäre sollen am Hungertuch nagen !Die Arbeitnehmer in der Wirtschaft erhalten endlich gerechte Lohnerhöhungen .

    Die Merkel-Regierung verordnet seinen jetzigen /ehemaligen Staatsdienern eine Hungerkur . Sie sollen wieder einmal Abschläge von ihren Bezügen hinnehmen u. das schon jahrelang.

    Immer wieder müssen Beamte u. Pensionäre für neue Pensionsfonds zahlen , aber diese Einlagen werden von den jeweiligen Regierungen missbraucht um Haushaltslöcher
    zu stopfen .

    Zur Zeit schröpft der Eurofanatiker Schäuble wieder seine
    Staatsdiener für Bankster u. Bankrottstaaten .
    Das eigene Volk ist zweitrangig .

    Da muss man sich schon fragen in welchem Staat leben wir eigentlich .

    Hier wird der Pensionsfond für Bankster u. Bankrotteure
    von Schäuble missbraucht .

    Seinen Beamten /Pensionären Wasser predigen u. selbst Wein
    trinken .
    Das beste Beispiel ist der Merkelwulff u. Dgl.
    Bei den Politikern spielt Geld keine Rolle .Das Volk hat es doch ,man muss sich nur bedienen .

    Politiker müsste man sein . Da gibt es keine Abschläge
    vom Gehalt oder Diäten ,diese Herrschaften sitzen doch an der Quelle des Selbstbedienungsladens .

    Die Wähler der Arbeitnehmer, Beamten ,Rentner,Pensionäre
    werden 2013 ihr Kreuzchen eben nicht mehr bei "C"oder "S"
    machen .

    So einfach ist Demokratie u. Gerechtigkeit !

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  • Vorsicht, wenn dieser paranoide Alkoholiker ein lob ausspricht, hat dieser seine Hintergedanken.
    Natürlich freut er sich, sprudeln doch die höheren Lohnsteuermilliarden in seine Kasse.Damit kann er schon wieder ein Picks vor dem Untergang retten!

  • Schäuble: "Außerdem komme man mit höheren Lohnabschlüssen in Deutschland den Forderungen anderer Länder entgegen. Diese Lohnsteigerungen tragen auch zum Abbau von Ungleichgewichten innerhalb Europas bei“

    Das ist vermutlich in der Geschichte der Bundesrepublik ohne Beispiel!

    Um den Sch….-EURO zu retten wirft Schäuble jetzt die letzen Reserven in die Schlacht. Es dürfte in der Tat historisch ohne Beispiel sein, dass der Finanzminister eines Landes quasi dazu aufruft, die eigene, mühsam erarbeitete, Wettbewerbsfähigkeit selbst zu schwächen. Dies ist ungefähr so, als ob Usain Bolt sich in den Fuss schießt, damit die anderen nicht zu weit zurückfallen. Scheinbar hat die Politik NICHTS mehr in Sachen EURO-Rettung im Griff, die haben völlig die Übersicht verloren. Das ist einTrauerspiel ohne gleichen. Ich finde einfach keine Worte mehr für diese unsäglichen und inkompetenten Gestalten in dem Tollhaus, welches unter Bundesregierung firmiert. Die Asiaten werden sich freuen, wenn Deutschland sich selbst aus dem Wettbewerb nimmt – unsere Industrie und deren Arbeitnehmer werden diesen Advokaten nebst seiner Debilitäts-Corona in die Hölle wünschen.

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