Tarifverhandlungen
Öffentlicher Dienst fordert drei Prozent mehr Gehalt

Die Gewerkschaften fordern drei Prozent mehr Gehalt für die Angestellten im öffentlichen Dienst der Länder. Zunächst solle es einen Sockelbetrag von 50 Euro für jeden Beschäftigten und dann eine lineare Erhöhung von drei Prozent geben.
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HB BERLIN. Die Laufzeit des neuen Vertrages soll 14 Monate betragen. Auf diese Forderungen einigten sich Verdi und die Tarifunion des Beamtenbundes am Dienstag in Berlin. Die Verhandlungen für die rund 800 000 Angestellten sollen am 4. Februar beginnen. Die Arbeitgeber forderten bereits Zurückhaltung.

Die Steuereinnahmen lägen trotz der wirtschaftlichen Erholung immer noch unter dem Niveau von 2008, sagte der Vorsitzende der Tarifgemeinschaft deutscher Länder, Hartmut Möllring, am Wochenende. Die Gewerkschaften wollen erreichen, dass das Verhandlungsergebnis auch auf 1,24 Millionen Landes- und Kommunalbeamte übertragen wird.

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