Teil der europäischen Völkerfamilie
Juschtschenko dankt den Deutschen

Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko bekräftigte bei seiner Rede im Bundestag das Ziel seines Landes, „unentbehrlicher Teil“ der EU zu werden. „Die Ukrainer wollen sich zu den gleichen Werten bekennen wie die anderen europäischen Länder.“

HB BERLIN. Der neue ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko hat in einer Rede im Bundestag ein leidenschaftliches Bekenntnis zu Europa abgelegt. „Die Ukrainer werden ein unentbehrlicher Teil der europäischen Völkerfamilie sein - davon bin ich überzeugt“, sagte Juschtschenko am Mittwoch in seiner mehrfach von Beifall unterbrochenen Rede vor den Bundestagsabgeordneten.

Juschtschenko dankte den Deutschen für die Unterstützung der „orangenen Revolution“ in seinem Land. Die Deutschen hätten erkannt, dass in der Ukraine „eine neue Seite in der europäischen Geschichte aufgeschlagen“ worden sei. Der Präsident bekräftigte, dass die Integration seines Landes in die EU gegen kein anderes Land gerichtet sei: „Russland ist der ewige strategische Partner der Ukraine.“

Juschtschenko warb für eine Liberalisierung der Visa-Regelungen für Studenten, Geschäftsleute und Medienvertreter, die zwischen beiden Länder reisen.

Bundestagspräsident Wolfgang Thierse sagte zu Juschtschenko: „Im Namen des deutschen Parlaments wünsche ich Ihnen, Herr Staatspräsident, und dem ganzen ukrainischen Volk Kraft und Geschick, die erforderlich sind, um die nun gewonnene Freiheit in sozialer Verantwortung zu festigen und zu bewahren.“

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