Terror-Ziele
Berlin, München und Hamburg im Visier der Attentäter

Unter dem Eindruck von Hinweisen auf Terroranschläge in Deutschland haben die Innenminister von Bund und Ländern in Hamburg ihre Herbsttagung begonnen. Der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch hat derweil einige deutsche Städte und Regionen konkret als mutmaßliche Anschlagsziele genannt.
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HB BERLIN/HAMBURG. "Da gibt's auch konkrete Hinweise: Berlin, München, Ruhrgebiet, Hamburg", sagte der SPD-Politiker am Donnerstag im SWR. Das seien die üblichen Ziele, die man aus den Diensten heraus ermitteln könne. "Da sind wir dran, um Näheres zu erfahren", sagte er. Zu den Gründen für die erhöhte Präsenz der Polizei in der Öffentlichkeit sagte er, damit solle auch den potenziellen Attentätern signalisiert werden: "Wir sind gewappnet."

Noch vor Eintritt in die reguläre Tagesordnung der Innenministerkonferenz (IMK) wollen Vertreter der Innenministerien und Polizei heute Vormittag über die Sicherheitslage im Land beraten. Gegen Mittag ist ein Statement von Bundesinnenminister Thomas de Maizière, vom IMK-Vorsitzenden, Hamburgs Innensenator Heino Vahldieck (beide CDU), Vertretern der SPD- und CDU-geführten Innenressorts sowie Bayerns geplant, hieß es aus der Innenbehörde. De Maizière hatte am Mittwoch mitgeteilt, es gebe "konkrete Ermittlungsansätze", die auf einen Anschlag hinwiesen. Ausdrücklich nannte er dabei die Terrororganisation Al-Kaida.

Der Chef des Bundespolizeipräsidiums, Matthias Seeger, ermahnte die Bürger unterdessen zu erhöhter Wachsamkeit. Es bestehe kein Anlass zu Panik, wohl aber zu erhöhter Aufmerksamkeit, sagte er im ZDF-Morgenmagazin. Dass auch Deutschland im Zielspektrum des internationalen Terrorismus sei, sei bereits seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA klar. Seit der Bundestagswahl hätten sich Hinweise auf eine erhöhte Terrorgefahr in Deutschland weiter verdichtet. In den vergangenen Tagen und Wochen, insbesondere in dieser Woche habe es zusätzliche Hinweise gegeben, die die Polizei in Bund und Ländern dazu veranlasst hätten, die Sicherheitsvorkehrungen "hochzufahren".

Am Mittwoch waren die Sicherheitsvorkehrungen im gesamten Land erhöht worden. Zum Schutz der Bevölkerung patrouillieren bewaffnete Polizisten an Flughäfen und Bahnhöfen. An Grenzen wird strenger kontrolliert. Experten fürchten, dass Weihnachtsmärkte Ziel eines Anschlags sein könnten. Spekuliert wird auch über Attentate wie im indischen Mumbai, wo 2008 bei einem Terrorüberfall von Islamisten auf Hotels mehr als 160 Menschen starben.

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  • passieren wird nix. die terror-panikmache ist nur dazu gedacht, das volk, dass jetzt langsam am begreifen ist, dass unsere regierung nix taugt, abzuschrecken. niemand wird nun wagen einen politiker mit radikalen mitteln für sein tun zu bestrafen. wie gesagt. passieren wird nix. es sei denn, dass mal couragierte leute auf die straße gehen und gegen diesen mist demonstrieren. aber selbst das wird bald per gesetz verboten werden. denn es könnte ja sein, dass massenansammlungen für terrorkte genutzt werden könnten. ihr werdets sehen, wozu die deppen alles unsere grundrechte noch mit füßen treten werden. da liegen sachen in der schublade, die schon beim kleinsten giftgasfurz eines moslems schnell in gestze umgewandelt werden.

  • Guten Tag,.... im Gegensatz zu vielen die geschwollen daherreden habe ich schon den Krach von bomben gehoert. ( Tel Aviv ) auch den von Schuessen ( nicht auf dem Oktoberfest sondern in Spanish Sahara ). Der Himmel moege diesen " Terrorspezialisten " verzeihen,... ich kann mich des Gedankens nicht erwehren;.... dass mit Absicht " Angst " gesaeht wird. Schwarzpulver-briefbomben an die " betroffene " Frau Merkel und an den kleinen Teufel im Elysée..... Es fehlt nur noch dass unsere Politiker auf sich selbst schiessen lassen. ( Wie damals Charles de Gaulle in Zeiten der Algerienkrise ). Das bloede Volk glaubte und glaubt jeden Unsinn. Sollte jedoch wirklich was passieren;..... was ich nicht hoffe. So muesste ich mich meiner Worte schaemen. Auch dessen bin ich mir bewusst. besten Dank.

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