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Terrorverdacht: Polizei lässt mutmaßliche Islamisten frei

Die drei im Raum Bonn wegen Terrorverdachts festgenommenen Männer sind wieder auf freiem Fuß. Doch die mutmaßlichen Islamisten bleiben nach Polizeiangaben unter Beobachtung.

Polizisten gehen am Sonntag während des Kinderfestes im Park der Villa Hammerschmidt in Bonn Streife. Quelle: dpa
Polizisten gehen am Sonntag während des Kinderfestes im Park der Villa Hammerschmidt in Bonn Streife. Quelle: dpa

Bonn/Offenbach„Die Staatsanwaltschaft konnte keinen hinreichenden Tatverdacht erkennen“, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei am Montag. Deshalb seien die Männer um Mitternacht aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden. Durch die weitere Beobachtung bleibe sichergestellt, dass von ihnen keine Gefahr für die Feierlichkeiten für den Nordrhein-Westfalen-Tag und das Deutschlandfest in Bonn ausgeht. Ein weiterer Mann, der dem islamistischen Spektrum zugerechnet wird und in Offenbach aufgegriffen worden war, war bereits nach seiner Vernehmung mangels Tatverdachts wieder entlassen worden.

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Wie die Kölner Polizei mitteilte, werden die Ermittlungsverfahren gegen die drei Männer aus dem Bonner Raum fortgesetzt. Zu den Festnahmen hatten Hinweise geführt, dass sich die in Deutschland geborenen Männer im Alter zwischen 22 und 27 Jahren Schusswaffen beschafft hätten. Daraufhin hatten die Behörden laut Polizei auch mit Blick auf das Deutschlandfest zum Tag der Deutschen Einheit an diesem Montag reagiert und zugegriffen. Bei Wohnungsdurchsuchungen seien aber keine Schusswaffen oder andere gefährliche Gegenstände gefunden worden, hatte die Polizei am Sonntag mitgeteilt. Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hatte gesagt, es gebe weder Hinweise darauf, dass die Männer einer terroristischen Vereinigung angehörten, noch Anhaltspunkte für eine konkrete Anschlagsvorbereitung.

Nordrhein-Westfalen hat derzeit den Vorsitz im Bundesrat und richtet daher turnusgemäß das Fest zum Nationalfeiertag aus. Beim Deutschlandfest in Bonn wurden unter anderem Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet.

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