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Teststrecke einstellen: Bund will sich vom Transrapid verabschieden

exklusiv Der Bund will sich endgültig vom Transrapid verabschieden und die Förderung der Teststrecke im emsländischen Lathen einstellen. Zwar darf der Zug dort weiter seine Runden ziehen. Verantwortlich soll aber in Zukunft der Landkreis Emsland-Lathen sein. Das erfuhr das Handelsblatt aus Kreisen führender Haushaltspolitiker der schwarz-gelben Koalition.

Sollte es mal aussehen: Der Transrapid verbindet München mit dem Flughafen.
Sollte es mal aussehen: Der Transrapid verbindet München mit dem Flughafen.

BERLIN. „Wir wollen die Voraussetzungen schaffen, dass eine solche Lösung eine mögliche Option ist“, sagte der Haushaltsexperte der CDU, Bartholomäus Kalb, dem Handelsblatt. Wie das Handelsblatt aus Koalitionskreisen erfuhr, entstand diese Option auf Drängen des Landrats.

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Es gebe Unternehmen, die die Strecke für die Forschung nutzen wollten, etwa der Fahrbahnbauer Bögl sowie Unternehmen, die im Bereich Elektromobilität aktiv sind.

So solle etwa die magnetische Induktionstechnik des Zugs weiter untersucht werden. Der Bund würde nach dem Konzept die ohnehin vorgesehenen Abbaukosten von 40 Mio. Euro direkt an die strukturschwache Region auszahlen und sich so von weiteren Zahlungen befreien. Dies war ursprünglich bereits im vergangenen Jahr vorgesehen.

Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), der selbst nie zum „Totengräber“ der Technologie werden wollte, würde den Spaten damit an den Landrat abgegeben. Er würde danach in Zukunft entscheiden, wann die Versuchsanlage abgebaut wird. Sollte der Transrapid an ein anderes Land außer China verkauft werden, erhielte der Bund 100 Mio. Euro von dem Erlös.

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