Thema Zugang zum Schienennetz
Tiefensee stellt Bedingungen für Börsengang der Bahn

Die neue Bundesregierung hat erstmals eine Präferenz für einen Börsengang der Deutschen Bahn einschließlich ihres Schienennetzes angedeutet.

HB BERLIN. Auf einer Festveranstaltung der Bahn zum 10. Jahrestag der Regionalisierung machte Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee die Zustimmung dazu am Freitag allerdings von der Erfüllung strikter Bedingungen abhängig.

Als „Conditio sine qua non“, als unabdingbare Voraussetzung also, nannte der SPD-Politiker die Garantie eines tatsächlich diskriminierungsfreien Zugangs zu Schienennetz für DB-Konkurrenten. Dies müsse auch der EU-Kommission glaubhaft gemacht werden. „Ist diese conditio nicht erfüllt, wird man ein solches Modell ablehnen müssen“, sagte er.

Tiefensee riet im übrigen dazu, sich nicht nur auf dieses so genannte integrierte Modell eines Börsengangs zu versteifen. Die Kapitalmarktfähigkeit sei mit allen diskutierten Modellen möglich. Ausdrücklich sprach Tiefensee Bahnchef Hartmut Mehdorn das Vertrauen aus. „Ich arbeite gern mit ihm zusammen“, sagte der Minister. Dazu gehöre auch, dass man sich ab und zu reibe. Mehdorn stehe für den Erfolg der Bahn AG und werde ihn weiter garantieren.

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