Deutschland

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Thilo Sarrazin: „Einwanderer machen Deutschland dümmer“

Thilo Sarrazin hat wieder zugeschlagen. In einer Rede vor Unternehmerverbänden sagte der Bundesbank-Vorstand: "Deutschland wird auf natürlichem Weg immer dümmer". Der Grund: Einwanderer aus muslimisch geprägten Ländern.

Thilo Sarrazin ist wegen seiner strikten Äußerungen in der SPD umstritten. Quelle: dpa
Thilo Sarrazin ist wegen seiner strikten Äußerungen in der SPD umstritten. Quelle: dpa

HB DARMSTADT. Der wegen seiner provokanten Äußerungen umstrittene Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin sieht Deutschland wegen angeblich geringerer Bildung der Zuwanderer in Gefahr. „Wir werden auf natürlichem Wege durchschnittlich dümmer“, sagte Sarrazin am Donnerstag bei den Arbeitskreisen Schule-Wirtschaft der Unternehmerverbände Südhessen. Zuwanderer „aus der Türkei, dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika“ wiesen weniger Bildung auf als Migranten aus anderen Ländern.

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Einwanderer bekämen zudem mehr Kinder als Deutsche. Es gebe „eine unterschiedliche Vermehrung von Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlicher Intelligenz“, sagte der frühere Berliner Finanzsenator. Intelligenz werde von Eltern an Kinder weitergegeben, der Erbanteil liege bei fast 80 Prozent. Einige der Zuhörer reagierten mit Schmunzeln, erkennbare Unmutsäußerungen gab es nicht.

Sarrazin hatte sich in Interviews wiederholt abfällig über Migranten geäußert und Hartz-IV-Empfängern bei Geldknappheit empfohlen, warme Pullover anzuziehen statt zu heizen. Der Kreisverband Berlin-Spandau hatte neben anderen Parteigliederungen daraufhin vergeblich seinen Parteiausschluss gefordert.

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