Thüringen
SPD-Basis stimmt für Rot-Rot-Grün

Die SPD-Mitglieder in Thüringen haben mehrheitlich für rot-rot-grüne Koalitionsverhandlungen gestimmt. Die Sozialdemokraten könnten Bodo Ramelow zum bundesweit ersten linken Ministerpräsidenten machen.
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BerlinDie SPD-Mitglieder in Thüringen haben sich mit großer Mehrheit für rot-rot-grüne Koalitionsverhandlungen ausgesprochen, die zur Wahl des bundesweit ersten Ministerpräsidenten von der Linkspartei führen könnten. In der Mitgliederbefragung stimmten 69,93 Prozent der Genossen für die Aufnahme der Koalitionsverhandlungen, teilte die Landes-SPD am Dienstag mit. Beteiligt hätten sich 77,5 Prozent der rund 4300 SPD-Mitglieder.

Der neue SPD-Landeschef Andreas Bausewein will das Ergebnis am Nachmittag in Erfurt bekanntgeben. Damit hat der Spitzenkandidat der Linkspartei, Bodo Ramelow, gute Chancen, im Dezember zum Regierungschef gewählt zu werden. Die SPD war bei der Landtagswahl im September auf gut zwölf Prozent abgestürzt. Sie wurde weit hinter CDU und Linkspartei nur drittstärkste Kraft. Bisher hatte sie gemeinsam mit der CDU regiert.

Am Mitgliederentscheid konnten sich nach SPD-Angaben 4311 Genossen beteiligen. Abgegeben wurden demnach 3334 Stimmen. Davon stimmten 2195 für Rot-Rot-Grün.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Thüringen: SPD-Basis stimmt für Rot-Rot-Grün"

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  • Die Wähler haben es möglich gemacht, also DAS sollten Demokraten akzeptieren. Den Ausbruch des Sozialismus muss man nicht befürchten. Landesregierungen haben sowieso nur begrenzte Spielräume der Gestaltung. Und in ein paar Jahren wird wieder gewählt.

  • Typisches Merkmal einer Demokratie ist auch die Akzeptanz einer politischen Opposition. Rot-Rot-Grün soll doch zeigen können was es kann. Und vielleicht sind sie besser als die derzeitigen "christlichen" Parteien. Und besser als unser Ober-Ex-Ossi, unser Bundespräsident, noch aus Erfahrung kennt.

  • @Tamara Popova
    Die Rot-Rot-Grünen brauch ich erst gar nicht arbeiten zu lassen, um festzustellen, dass es in Zukunft mit Thüringen bergab gehen wird. Einfach mal nach NRW (Rot-Grün) schauen und man sieht, wie die Industrie, das Handwerk und die Wirtschaft im allgemeinen unter dem Diktat von einer Grün-Sozialistischen Öko-Diktatur zu leiden hat. Energienwende/Kraftwerker werden per EEG unwirtschaftlich gemacht. Strom wird teurer und die Stromversorgung immer unsicherer. CO2-Zwangsabgaben, Mindestlohn, Genderwahn sind dann nur noch einige Beispiele einer Grün-Roten Politik, die auf Vernichtungsfeldzug ist. Rot-Rot-Grün = Mangel und dann folgt die Armut! Genauso wie bei dieser Energiewende via EEG.

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