Tibetkonflikt
Keine Strafen für demonstrierende Mönche

Die Störung einer Pressekonferenz in der tibetischen Hauptstadt Lhasa durch eine Gruppe Mönche soll nach chinesischen Angaben keine strafrechtlichen Folgen für die Beteiligten haben. Etwa 30 Mönche hatten China im Tibetkonflikt der Lüge bezichtigt.

HB PEKING. Die Mönche würden nicht bestraft, sagte der stellvertretende Vorsitzende der von China kontrollierten autonomen Region Tibet, Baema Chilain, am Freitag der Nachrichtenagentur Xinhua zufolge. Allerdings dürften die Fakten nicht verfälscht werden. „Was die Mönche gesagt haben, ist nicht wahr. Sie haben versucht die Weltmeinung in die Irre zu führen“, sagte Baema Chilain.

Etwa 30 Mönche waren am Donnerstag in eine für ausländische Journalisten inszenierte Pressekonferenz in Lhasa eingedrungen und hatten China im Tibetkonflikt der Lüge bezichtigt. So wiesen die Geistlichen Vorwürfe zurück, ihr Oberhaupt, der Dalai Lama, habe zu den jüngsten Protesten gegen die chinesische Herrschaft in der Himalaya-Region angestiftet. Die chinesischen Behörden hatten einige ausgewählte Journalisten nach Lhasa gebracht, um zu demonstrieren, dass die Lage dort nach den gewaltsamen Unruhen wieder unter Kontrolle sei.

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