Masterplan Güterverkehr und Logistik
Die wichtigsten von 35 Maßnahmen gegen den Dauerstau:
Ausbau: In die Verkehrswege werden 2009 insgesamt 10,2 Mrd. Euro investiert. Die Hälfte davon geht in den Straßenbau. Außerdem sollen Hauptachsen auf bis zu zehn Spuren ausgebaut werden.
Neue LKW-Maut: Die Höhe soll strecken- und zeitbezogen ausfallen – in Stoßzeiten wird es teurer.
Ausweitung Rampenzeiten: Längere Verladephasen sollen den LKW-Verkehr entzerren.
Verkehrslenkung: Fahrzeuge werden gezwungen, ihre Geschwindigkeit dem Aufkommen anzugleichen – Staus werden so vermieden.
Netzbeeinflussung: Lenkung des Verkehrs durch Alternativrouten. 15 Prozent des Verkehrs sind umleitbar.
Seitenstreifen: Wenn es eng wird, können Seitenstreifen für den rollenden Verkehr freigegeben werden. Das erhöht die Autobahnkapazität um 20 Prozent
Entmischung: Auf Hauptstrecken könnte es zwei Spuren nur für LKW und zwei für PKW geben.
Kürzere Bauzeiten: 35 Prozent aller Staus werden durch Baustellen verursacht. Dort soll künftig länger gearbeitet werden, auch samstags.
Private Investitionen: Durch Public Private Partnership (PPP) soll eine frühere Umsetzung von Großprojekten ermöglicht werden.
Kombinierter Verkehr: Der Umschlag von Frachtgut bei intermodularen Transporten wird durch Ausbau in Häfen und Bahnhöfen verbessert.


