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Transparenzregeln: Gebühren an Geldautomaten könnten weiter sinken

Nach Einschätzung des Bundesverbraucherministeriums zeigen die 2011 eingeführten Transparenzregeln für das Geldabheben an fremden Bankautomaten Wirkung. Das Ministerium erwartet auch für 2013 sinkende Gebühren.

Da die Verbraucher nun vergleichen können, entscheiden sich viele bei zu hohen Gebühren für einen anderen Automaten. Quelle: dpa
Da die Verbraucher nun vergleichen können, entscheiden sich viele bei zu hohen Gebühren für einen anderen Automaten. Quelle: dpa

BerlinDas Bundesverbraucherministerium erwartet weiter sinkende Gebühren für das Geldabheben an Bankautomaten fremder Institute. Die Anfang 2011 getroffenen Transparenzregeln zeigten Wirkung, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Montag.

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Er bestätigte damit einen Bericht der „Bild“-Zeitung (Montag). Nach massivem Ärger über Gebühren von bis zu zehn Euro hatte sich die Bankenbranche verpflichtet, die Entgelte direkt auf dem Automatenbildschirm anzuzeigen. Fast alle privaten Banken führten damals eine Obergrenze von 1,95 Euro ein.

Das Gebührenniveau sei damit deutlich gesunken, hieß es dem Blatt zufolge aus dem Ministerium. Ausreißer nach oben von mehr als 6 Euro gebe es zwar immer noch. Da die Verbraucher nun aber vergleichen könnten, entschieden sich viele bei zu hohen Gebühren kurzerhand für einen anderen Automaten, erläuterte der Sprecher. Der Wettbewerb werde zu weiter sinkenden Gebühren führen.

 

  • 25.12.2012, 01:14 Uhrsprocki

    Der Witz sind die öffentlich subventionierten Institute wie Sparkassen, die weiter dreist 4 € und mehr verlangen, obwohl sich in ihren Verwaltungsräten die Politiker fett fressen... Die "bösen" Privaten müssen natürlich noch härter reguliert werden.

  • 24.12.2012, 16:09 Uhrmondahu

    Die ATM-Gebühren in der EU sind eine Schande!
    Warum kann man in Europa 1000 € aus dem Automaten ziehen mit einer US-credit card und nur 1 $ Gebühr bezahlen?

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