Trotz Konjunkturflaute
Mehr Arbeitsstunden in Deutschland

Die Konjunktur schwächelt, doch die Arbeitsstunden steigen: Im ersten Vierteljahr haben die Deutschen mehr gearbeitet als im Vergleichszeitraum. Dabei steigen auch die Krankheitsfälle.
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BerlinTrotz Konjunkturflaute und höheren Krankenstandes haben die Beschäftigten in Deutschland zum Jahresanfang mehr gearbeitet als im Schlussquartal 2012. Das Arbeitsvolumen sei im ersten Vierteljahr mit 14,7 Milliarden Stunden saison- und kalenderbereinigt um 0,1 Prozent gestiegen, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Mittwoch mit.

Im Vergleich zum Jahresanfang 2012 waren bei einem Krankenstand von 4,8 Prozent deutlich mehr Beschäftigte krankgemeldet. „Schuld ist allen voran die Erkältungs- und Grippewelle“, erklärte das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit. „Sie ließ den Krankenstand um 0,6 Prozentpunkte über den Wert des Vorjahresquartals steigen.“

Im Vergleich zum ersten Vierteljahr 2012 sank das tatsächliche Arbeitsvolumen um 1,6 Prozent, während die Zahl der Erwerbstätigen um 0,7 Prozent auf 41,46 Millionen zulegte. Das geringere Arbeitsvolumen geht auch darauf zurück, dass es in den ersten drei Monaten 2013 weniger Arbeitstage gab als ein Jahr zuvor.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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