Trotz Millionen-Nothilfe
Französische Viehzüchter weiten Proteste aus

Lastwagen, Traktoren, Reifenblockaden: Französische Viehzüchter protestieren gegen zu niedrige Preise. Mit einer 600-Millionen-Euro Nothilfe will die Regierung helfen. Doch die Bauern ficht das nicht an.
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ParisTrotz einer 600-Millionen-Euro-Nothilfe der Regierung setzen französische Viehzüchter ihre massiven Proteste gegen zu niedrige Preise fort. Sie blockierten am Donnerstag zahlreiche Straßen, unter anderem um Lyon. Der Chef des Bauerndachverbandes FNSEA, Xavier Beulin, erwartet weitere Aktionen in den kommenden zwei bis drei Tagen. Die Bauern müssten ihre Wut ausdrücken, sagte er dem Sender Europe 1. Die Hilfspläne der Regierung beträfen nur kurzfristige Maßnahmen, die es erlaubten, die kommenden Wochen zu überstehen.

Die Viehzüchter hatten bereits in den vergangenen Tagen mit Traktoren zahlreiche Straßen blockiert. Fotos zeigten auch Reifenstapel. Die Regierung kündigte am Mittwoch an, ihnen mit dem Erlass von Abgaben, Zahlungsaufschüben und Hilfen bei der Umschuldung im Gesamtumfang von 600 Millionen Euro unter die Arme zu greifen.

Präsident François Hollande traf am Donnerstag in Dijon mit Vertretern der Agrarverbände zusammen, um die Lage zu entschärfen. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums sind 20 000 französische Viehzüchter von der Pleite bedroht; Rinder- und Schweinezüchter sowie Milchproduzenten litten besonders unter niedrigen Marktpreisen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Trotz Millionen-Nothilfe: Französische Viehzüchter weiten Proteste aus"

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  • Das nenn ich Schneid!

    Ein deutscher Bauer würde erst zum Amt laufen, um eine Genehmigung zu bekommen!

    Ach ja, ich vergaß, wir sind ja Deutsche. Wir könnten auf Führer(Merkel)befehl Richtung Moskau zum Endsieg marschieren und lassen dabei selbstverständlich, zu Gunsten von Waffen und Hurrapropaganda, das Hirn und die Vernunft zuhaus im Schrank! Das kriegen wir hin!

    Aber uns gegen die eigene Obrigkeit aufzulehnen...., da müßte man ja aktiv widersprechen!? Nein, das geht nicht und ist ja auch überhaupt nicht erlaubt!

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