Truppe soll im April Arbeit aufnehmen
Struck will 50 Soldaten in den Sudan entsenden

Sollte es eine UN-Resolution für einen Einsatz im Südsudan geben, und sollte der Bundestag zustimmen, würde Verteidigungsminister Struck deutsche Soldaten in die Region entsenden.

HB BERLIN. Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) ist bereit, 50 deutsche Soldaten für eine UN-Beobachtermission nach Südsudan zu schicken. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigt am Samstag eine entsprechende Meldung des Hamburger Magazins «Der Spiegel». Struck sei grundsätzlich dafür, im Falle einer Resolution des Sicherheitsrates und nach der erforderlichen Zustimmung des Bundestages die Mission zu unterstützen, sagte der Sprecher.

Die Vereinten Nationen wollen zur Sicherung des Friedensvertrags, den die muslimische Militärregierung in Khartum und christliche Rebellengruppen im Januar nach 21-jährigem Bürgerkrieg geschlossen hatten, rund 10.000 Soldaten in einer als Pufferzone deklarierten Region stationieren und zusätzlich 750 Militärbeobachter entsenden.

Die Beobachtertruppe, an der sich auch die USA, Großbritannien und Frankreich beteiligen wollen, soll bereits im April die Arbeit aufnehmen und etwa sechs Jahre im Land bleiben.

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