Allein im ersten Halbjahr 2017 haben mehr als 3.000 Türken in Deutschland Asyl beantragt. Das ist die Bilanz des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge ein Jahr nach dem gescheiterten Putschversuch am Bosporus.

Kommentare

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  • @Herr Günther Schemutat

    „Erdogan wird nicht lange Präsident bleiben.“

    Bei dem muss man davon ausgehen, dass er bis zum „Endsieg“ an der Macht bleiben will.

    Mit einem Szenario „Bürgerkrieg“ in der Türkei beschäftige ich mich weniger, weil mir ein ganz anderes Szenario bei diesem Radikal-Islamisten aus Ankara viel mehr möglich erscheint.

    Eine Steilvorlage für die mir als eher möglich erscheinende größte Gefahr hat ihm Scholz mit dem „Aha-Erlebnis“ in Hamburg verschafft. Der weiß jetzt, mit wie wenig Potential an Gewaltbereiten sich eine Millionenstadt „übernehmen“ lässt.

    Das massenhafte Potential seiner bedingungslosen Anhänger in Deutschland dürfte jedem von seinem Referendum noch erinnerlich sein. Dummerweise leben die überwiegend konzentriert in Millionenstädten, in denen die ohnehin jetzt schon ganze Stadtteile unter Kontrolle haben. Die restlichen Stadtteile zu übernehmen, dürfte bei richtiger Vorbereitung ziemlich schnell gehen.

    Zur Vorbereitung stehen ihm u. A. DITIB, vor Ort geheimdienstlich tätige Mitarbeiter etc. zur Verfügung.

    Angenommen, er würde solch einen Plan, wenn er in die Enge getrieben wird, realisieren, wäre es strategisch 1. Wahl, sofort in Berlin zuzuschlagen. Dann hätte nicht einmal die dort vorhandene Polit-Elite eine Flucht-Chance. Die Konsequenzen wären wohl Jedem klar.

    Erinnerlich sind im Wesentlichen EgoWahns Nazi-Vergleiche. In diesem Zusammenhang hat er aber noch Anderes geäußert (was vielleicht Viele nicht mehr auf dem Radar haben) und damit mehr als deutlich gezeigt, wie er tickt.

    Unvergessen bleibt mir die Ansage „Die Ungläubigen im Westen werden auf den Straßen nicht mehr sicher sein“.

    Damit ist eigentlich alles gesagt.

  • Herr Walentin, wenn diese Türken befürchten müssen, eingeknastet/gefoltert/verfolgt zu werden, weil sie ein anderes Verständnis von Meinungsäußerung haben als Erdogan und seine gleichgeschaltete Justiz, trifft §16a ja wohl zu. Da dürfen sie durchaus auch einreisen... zumal viele ja auch schon hier waren und Angst haben, zurückzugehen, wie ja schon öfter berichtet wurde.

  • Neue Gäste für Frau Dr. Merkel, sind die Bärenwerfer schon am Bahnhof oder werden die Herrschaftenaus der Türkei eingeflogen ?
    Wie lachhaft, das Grundgesetz, doch nicht für Frau Dr. Merkels Gäste oder für sie selbst.
    Art 16a GG:
    (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
    (2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist...

  • Waren diese Türken schon in Deutschland ansässig, oder kamen sie extra wegen dem Asylantrag aus der Türkei hierher?

    Art 16a GG:
    (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
    (2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist...

    Noch Fragen?

  • Und deren Asylantrag ist berechtigt.

    Gleichzeitig sind die gut ausgebildeten Gülen-Anhänger in unserer Wirtschaft willkommen, im Gegensatz zu den deutschen Sozial-Nassauern, die schon vormittags hier posten können.

  • Die Menschen und auch unsere Politiker! scheinen geradezu Berlin-Neukölln u.v.a. Stadtteile in den Metropolen weder zu kennen, noch zu wissen wie es dort zugeht.

    Ansonsten würde sie nicht immer einen Schmarren von sich geben.

  • Nur 3.000? Ehrlich gesagt, kommt mir das ziemlich wenig vor.
    GGfs. rächt sich in der näheren Zukunft die seit 2015 übliche Praxis der Willkommensunkultur, jeden in dieses land zu lassen, der es an die Grenze schafft. Nun kommen womöglich Hunderttausende, wenn nicht Millionen echter Asylberechtigte und überfordern das land letzlich.


  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • @ Herr Narrog

    Die weltliche Elite sollte in der Türkei bleiben , wenn diese auch noch das Land verlassen würde, dann fürchte ich endgültig um die Türkei. So haben wir der Türkei die wichtigen Menschen für Erdogan abgenommen und die hier ihren
    Präsidenten feiern , so dass die Elite in der Türkei vorsichtig ihr Land vom 2.Weltland in die Zukunft führt. Erdogan wird nicht lange Präsident bleiben.

  • Wieso? Man kommt sich in den Ballungsgebieten sowieso nicht mehr vor als wäre man in Deutschland. Da kommt es auf ein paar Millionen Türekn und Flüchtlingen sowieso nicht mehr an.

    Ob das von der nächsten jüngeren Generation finanziell -und dazu noch die Babyboomer als Alte- noch geschultert werden kann, darf man gerne bezweifeln.

    Viele der jüngeren Generation begrüsst allerdings diese Entwicklung.

    SIE sollten sich aber nicht wundern, wenn sie eines Tages die Zeche bezahlen werden müssen.

    Wer bestellt zahlt, so trivial ist es.

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