TV-Duell hat offenbar FDP und den Grünen geschadet
„Wahlstreet“ sieht Schröder und Merkel als Sieger

In Blitzumfragen für die großen Fernsehsender hat Bundeskanzler Schröder das TV-Duell gegen seine Herausforderin Angela Merkel klar für sich entschieden. Doch die Händler an der „Wahlstreet“, die Wahlprognosebörse von Handelsblatt.com, sehen das anders.

HB DÜSSELDORF. Sowohl die Aktien der SPD und als auch der CDU können am Tag nach dem TV-Duell an der Wahlstreet leicht zulegen. Die Sozialdemokraten notieren bei 32,20 Prozent, die Christdemokraten bei 40,40. Im Gegenzug verlieren Grüne (8,21 Prozent) und FDP (7,54) leicht. Die Linkspartei wird mit 8,55 Prozent gehandelt.

Die aktuellen Kurse der Wahlprognosebörse "Wahlstreet"

An der Wahlstreet drücken sich die Erwartungen über das Abschneiden der Parteien in der Bundestagswahl über den Preis aus. Die Händler kaufen und verkaufen die Parteiaktien mit dem Ziel, den Wert ihres Depots zu steigern. Über die Preisbildung an der Börse kann dann eine Wahlprognose abgeleitet werden.

Auch die Frage, ob es nach der Wahl zu einer Koalition kommt oder eine Partei alleine regiert, kann an der Wahlstreet gehandelt werden. Der "Koalitionsfuture" bildet diese Fragestellung ab. Die Wahrscheinlichkeit einer schwarz-gelben Koalition liegt bei 50 Prozent, die einer großen Koalition bei 38,22 Prozent. Sehr gering ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass Rot-Grün wiedergewähltt wird (2,9 Prozent)

Ziel der » "Wahlstreet" ist eine möglichst genaue Prognose über den Ausgang der Bundestagswahl am 18. September. An der Wahlstreet kann jeder teilnehmen. Besucher können ohne Registrierung die aktuellen Kurse einsehen. Die Teilnahme kostet keine Gebühren. Aufgrund das Handels mit echtem Geld ist die Börse ein Frühindikator für künftige Umfragen bzw. die spätere Wahl. Oftmals wurde das jeweilige Wahlergebnis genauer vorhergesagt als die etablierten Meinungsforschungsinstitute.

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