„Ist Deutschland der Zuchtmeister in Europa?“, fragt Anne Will und bekommt eine Diskussion über Krisenpolitik, in der bekannte Argumente ausgetauscht werden. Tenor: Wir brauchen den Euro – auch wenn er ein Fehler war.

Kommentare

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  • Bauantraege werden ueber Jahre verschleppt. Der Fahrzeugbereich ist in e...

    Der Schreiber vergisst dabei, das Italien nicht Deutschland ist. Bislang, muss jedes Bau- Projekt hingehend auf "Sinnvoll" durchleuchtet werden. Bis heute, wurden tausende sogenannter "Projekte für die Zukunft", von Politikern die, die interessen der Mafia wahrnehmen, in den Kommunen und im Staat generiert, über einen unglaublich langen Zeitraum hin, verwirklicht und völlig überteuert "nicht fertig gestellt". Kaum hatten die öffentlichen und auch privaten Auftraggeber gezahlt, gingen die Bauarbeiter. Das ist bis heute so. Der Staat hat daraufhin ein Kontrollsystem aufgebaut, das auf der sogenannten "Weißen Liste" beruht. Das heißt, das Bauunternehmen nicht von und mit Mafiosis gesteuert werden dürfen. Wobei, diese natürlich, Umwege ausgelotet haben um an das geld zu kommen. Wer hier von einer Steigerung der Arbeitsplatzanzahl spricht, der ist davon nicht unterrichtet. Arbeitsplätze werden in erster Linie von Angehörigen, von Angehörigen der Mafia besetzt und dies solange nur, bis die letzte Rate an das Bauunternehmen überwiesen wurde. Danach, wie schon erwähnt steht alles still. Bevor man so etwas zusammen schreibt, sollte man sich über die Gegebenheiten informieren. Selbst die ehemalige Alfa Romeo Autofabrik, ganz Süden des "Stiefelkontinents", war völlig in der Hand der Mafia. Es gibt dort bis heute, eine Kläranlage. Diese steht, seit Jahren, auf einem spitzen Berg und funktioniert nicht. Man hätte sie auch unterhalb des Berges bauen können, aber dann hätte die Mafia den Staat nicht dersrt verhöhnen können. Aufgrund der Höhenlage müsste eine immens teure Pumpenkonstruktion über viele Stufen verwendet werden. Die Kosten würden ein weiteres Vielfaches betragen.

  • Auch ich wähle AfD!!!!!!!!!!

  • Ich moechte einmal am Beispiel von Italien erlaeutern wie man den Fluss des Marktes (cash Flow) anheben kann.
    Europa leidet insgesamt an einer Verstopfung. Undurchsichtige Regelungen und willkuerliche Entscheidungen Staatlicher institutionen sind nicht foerderlich fuer einen prosperierenden Markt. Und einen schwachen Markt koennne wir uns mit diesem Wirtschafts und Sozialsystem nicht leisten. - Man koennte auch ueber ein ganz neues Staatsmodell nachdenken - . Nun, das Beispiel Italien zeigt deutlich wie laehmend falsche Regelungen und ein sehr traeges Staatsorgan sein koennen. Bauantraege werden ueber Jahre verschleppt. Der Fahrzeugbereich ist in einer Art eingeengt das von einem Zusatzmarkt kaum die Rede sein kann. Hier koennen mit einem Schlag 200.000 Arbeitsplaetze geschaffen werden. Im Baubereich denke ich an 50-100.000. Modernisierung von immobilien und Strassen um 100.000. Bereich alternative Energieen ueber 100.000. Hier wird systematisch blockiert. Mit den alten Regierungsparteien ist da nichts zu machen. Italien koennte an 2. Stelle im Euroraum liegen wenn endlich die Maerkte lieberalisiert und vereinfacht werden wuerden. Welche Interessen sind hier nur am Werk? Guten Tag.

  • von Dohnanyi kommt mir allmählich vor als sei er zur Merkel-CDU gewechselt. Er benimmt sich zusehends wie ein Merkel-Stiefellecker, das fiel mir schon ein paar Mal in Talk Shows auf, in denen er anwesend war.
    Männer wie er und Pöering, deren hohe Einnahmen vom Steurzahler kommen, egal wie arm die Menschen sind, sind mehr und mehr unglaubwürdig

  • Das war eine Talkshow auf höchstem Nieveau. Außer dem obligatorischen Lügengriechen und der offensichtlich verwirrten älteren Dame neben Anne Will.


  • .. Krieg hin oder he.. noch schlagen keine Granaten ein, nur flotte Erfolgsmeldungen einer seit 4 Jahren schlummernden, nunmehr aufbrechenden Krise.

    Alleine Bankenschieflage und Pensionslöcher, strikte Weigerung, Verluste im pers. Lebensstandard auch nur zu erwägen, verhindern einen Rundumschlag. Die hierfür erforderliche Politklasse existiert nicht.
    Die Bevölkerung weiderum ist bei einem höchst anrüchigen Politikerstallgeruch hierfür auch nicht mehr zu gewinnen. Lasst die Korken knallen. Rock the boat.

  • Es ist notwendig, wettbewerbsfähig zu sein“, so Dohnanyi. „Das erklären die Regierungen von Spanien, Griechenland und Portugal ihren Bürgern aber nicht.“ Also erkläre es Deutschland.(Zitat)
    Und das sollte man lieber lassen als „Besserwisser“ bei anderen Staaten aufzutreten. Man muss selbst reagieren und einen Entschluss für die gegenwärtige Eurowährung zu schaffen. Also einen Schritt zurück gehen- und dort beim Euro anfangen- wo wir einmal standen – d.h. die doppelte Währung in den Ländern wieder einzuführen. Wer mag kann ja bei nur einer Währung bleiben oder nicht. Die derzeitige Ausuferung nur mit der Eurowährung geht nicht, da die Wirtschaft die jeweilige Währung bestimmt. In diesem Schlamassel von Nationen wie Griechenland und Zypern u.a. mit ihren (Wasch)-Banken umgehen – kann keine solide Währung für alle herauskommen.

  • Frau Höhler meint also - einen anderen Vorschlag habe ich bei ihr nicht erkennen können - dass die Währung flexibel sein müsse. Nun, das heisst, Austritt aus dem Euro.
    Wieso macht das eigentlich keiner, wenn das so toll ist?
    Prof. M. Gallegati von der Uni. Ancona meint, für Italien z.B. wäre das mit einer Verarmung des Landes um 30 oder 40% verbunden (vielleicht käme das ja Grillos "de-crescità"-Idee à la Serge Latouche entgegen).
    Eine Wirtschaft lässt sich aber nun mal nicht auf Olivenöl gründen. Man braucht Erdöl, um eine Industrie laufen zu lassen. Und das wird nicht in Lira oder Drachme bezahlt. Genauso wenig wie die anderen liebgewordenen Importe der armen Südländer.
    "Stütze" aus dem Norden gäbe es bei einem Austritt auch nicht mehr. Und vor allem wäre es nicht mehr so leicht, Sündenböcke für eigenes Versagen zu finden.

  • Wenn es im Euro so toll ist, warum gehen die Schweden, die Dänen, die Norweger und die Briten nicht hinein?
    Können die auf die 30 bis 50 Prozent Wohlstandsgewinn verzichten, wenn es den den gibt, was ich bezweifle.

    Wohl kaum, die fürchten im EURO wohl eher die Verarmumg.

    Warum läuft in so vielen EURO-Staaten die Wirtschaft so schlecht?
    Antwort: Weil der EURO in diesen Ländern zu stark ist, sie können damit billig einkaufen aber nur schwer verkaufen, weshalb die Arbeitsplätze abwandern.

    Wir Deutsche leiden eher darunter, dass der Euro zu billig ist, weshalb wir billig verkaufen und teuer (z.B ÖL) einkaufen.
    Der Euro macht es keinem so richtig recht.

  • Hält die HB -Redaktion die mehr als durchsichtigen Äußerungen von Frau Höhler über Krieg und Frau Merkel tatsächlich für so WERTVOLL, dass sie ihr eine derart breite Reaktion zubilligt? Man weiß doch, wie Frau Höhler zur Kanzlerin steht, seit sie von dieser aus dem Berater Gremium "entlassen" wurde. Das kann eine Person wie sie nicht so tatenlos hinnehmen.

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