TV-Kritik Maybrit Illner
„Facebook ist wie 100.000 Stammtische“

Gehört Fremdenhass in Deutschland bundesweit zum Alltag? Dieser Frage ging Illners Talkrunde nach. Interessant wurde es aber erst, als ein Gast aus dem Publikum geholt wurde.
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Maybrit Illners Sendung „Angst, Wut, Hass - ist Tröglitz überall?“ gestern Abend dauerte mehr als 70 Minuten. Wirklich interessant waren aber nur die letzten 25 Minuten – ab genau dem Zeitpunkt, an dem die Moderatorin den Internetexperten und Blogger Sascha Lobo zum Einzelinterview bat und dann in ihre Runde holte. Warum sie den Mann mit der roten Irokesenfrisur zuvor im Publikum platziert hatte, blieb Illners Geheimnis. Bis zu Lobos Auftritt bestand ihre Show aus dem erwartungsgemäßen Austausch bekannter Argumente.

Fremdenfeindliche Einstellungen seien im deutschen Osten weiter verbreitet als im Westen: Diese Ansicht vertrat entschieden Olaf Sundermeyer, freier Journalist unter anderem für die „FAZ“, der als Beobachter vieler Pegida-Demonstrationen bereits in einigen Talkshows gastiert hat. Schon der in allen Medien beachtete Rücktritt des Tröglitzer Bürgermeisters sei „ein Erfolg für die Rechtsextremen“ gewesen und hätte sie weiter ermuntert, etwa zur Brandstiftung am Flüchtlingsheim-Bau.

Johann Schneider, evangelischer Regionalbischof im sachsen-anhaltinischen Sprengel Wittenberg-Halle, hat an den zuletzt ebenfalls weit beachteten Bürgerversammlungen in Tröglitz teilgenommen und beschrieb die Stimmung als „angstbesetzt“. In der Ortschaft fehle eine „Kultur des Miteinanderseins“, schon weil es dort eigentlich keinerlei öffentlichen Veranstaltungsorte, nicht einmal Kneipen mehr gebe.

Tröglitz sei aber auch in Franken und Baden, wenn dort Anschläge auf Flüchtlingsheime verübt würden, sagte Claudia Roth. Die Grünen-Politikerin erinnerte an die humanitäre Katastrophen mit Hunderten Toten, die sich im Mittelmeer abspielen, und forderte, die EU müsse mit ihrer „systematischen Flüchtlingsabwehrpolitik“ aufhören.

Tröglitz wäre dann bald überall, wenn die Politik ihre Flüchtlingspolitik nicht besser erklären würde. So formulierte es der baden-württembergische CDU-Politiker Thomas Strobl, der weitgehend im Vagen blieb und später etwa von „Verrohungstendenzen, die nicht in Ordnung sind“, von rechts wie von links sprach.

Den vier Gästen, die sich weitgehend einig waren, gegenüber stand die sächsische AfD-Politikerin Frauke Petry, die auch deswegen zu den bekanntesten Gesichtern ihrer Partei gehört, weil sie das Mienenspiel in der Öffentlichkeit beherrscht. Auch gestern zeigten die ZDF-Kameras gern, wie sie gelassen Gegenargumente belächelte. Neben der auch gestisch-mimisch stets engagierten Roth bildete Petry einen visuell dankbaren Kontrast.

Petry wandte ein, der Tröglitzer Bürgermeister sei deshalb zurückgetreten, „weil er sich von der Verwaltung allein gelassen fühlte“. Flüchtlings-Probleme könnten nicht in den Kommunen, sondern müssten national gelöst werden. Die AfD habe ja nichts gegen Asylbewerber, bloß müssten die 70 Prozent, die „keinen Asylgrund haben“, zurückgeschickt werden.

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Showdown mit Sascha Lobo

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  • Auch das ist Inhalt von Gesprächen an Stammtischen: Seit Beginn der sagenhaften Flutung Deutschlands mit Asylforderern wurde uns von vielen Seiten versichert, es würde sich in der Mehrheit um christliche, in ihren Heimatländern verfolgte Menschen handeln. Daß das eine glatte Lüge ist, daran besteht kein Zweifel mehr. Nun aber sorgen die Vertreter der „Friedensreligion“ nicht nur in den Heimatländern der Christen für Angst und Schrecken, sondern auch noch wenn diese sich schon dem sicheren Hafen Europa nahe glauben. Das Boot ist zu voll, was machen die Barbaren? Auf das nächste warten, das dank der internationalen Schlepper- und Asylindustrie sicher kommt? Nein, die moslemischen Herrenmenschen steigen in das überfüllte Boot und wenn man sicher sein kann, daß keiner mehr zur Hilfe eilen wird, schmeißen sie die verhaßten "Ungläubigen" einfach über Bord. Ist es wirklich das, was wir hier in DE brauchen- und was angeblich "zu DE gehört? Sowas braucht hier niemand!

  • Von der Politik und einem Teil der Medien kommen nur Denkverbote, Sprechverbote, Nazi-Keulen, Political-Correctness, Sprachregelungen, Ausgrenzungen, Diffamierungen, Bevormundungen, etc. Warum nicht sachlich, logisch + ernsthaft diskutieren?

    Nach Art. 16 a Grundgesetz haben ausdrücklich nur politisch Verfolgte Anspruch auf Asyl und somit auch Anspruch auf Leistungen in Deutschland. Da steht kein Wort von Wirtschaftflüchtlinge, Kriegsflüchtlinge, Abenteurer, Weltenbummler, Sozialtouristen oder ähnliches. Kriegsflüchtlinge aufnehmen ist eine absolut freiwillige Leistung Deutschland und auch nicht einklagbar! Und was auch viele "Humanisten" nicht verstehen wollen ist die

    Tatsache, dass Asyl nur temporär, also zeitlich begrenzt ist. Wenn der Grund für Asyl entfällt müssen die Menschen wieder zurück. Da passiert eine von der Bevölkerung nicht gewollte illegale Migration von Menschen die zum größten Teil unsere Werte und Ideale nicht teilen.

    Frau Petry hat Recht wenn sie fordert die Bürger mit ihren Sorgen ernst zu nehmen“, und die „Anwendung von Recht und Gesetz“. Die 70 Prozent, die „keinen Asylgrund haben“ müssen zurückgeschickt werden um Platz für die berechtigten Flüchtlinge zu machen.

  • Es wäre besser für das Land gewesen, die Politik hätte in den letzten Jahrzehnten mehr auf die Stammtische gehört und weniger auf antideutsche Einflüsterer und Stimmungsmacher. Dann hätten wir hier sicher einige große Probleme weniger!

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