Über acht Millionen Datensätze gesammelt
ARD: Rasterfahndung hat keinen Erfolg

Die Rasterfahndung, die in allen Bundesländern nach den Anschlägen vom 11. September 2001 neu gestartete worden war, hat auf die Spur keines Terroristen geführt. Das berichtet das ARD-Magazin "Panorama". Dabei hätten die Landeskriminalämter mehr als 8,3 Millionen Datensätze gesammelt.

HB BERLIN. Bundesweit hätten sich daraus fast 19 000 „Prüffälle“ ergeben, die sich jedoch sämtlich als harmlos erwiesen hätten. Lediglich in Hamburg sei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, aber wieder eingestellt worden.

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums ist die Rasterfahndung dagegen „erfolgreich“. Sie habe „qualifizierte Ermittlungsansätze ermöglicht“. In 21 Ermittlungsverfahren bundesweit seien entweder wichtige Erkenntnisse aus der Rasterfahndung eingeflossen oder sie seien direkt darauf zurückzuführen, sagte ein Ministeriumssprecher am Freitag in Berlin. Diese Fahndungsart „bietet auch wichtige Erkenntnisse zur islamistischen Szene und sie ist das einzige Instrument, um Schläfer zu identifizieren.“

Ein Sprecher des Bundeskriminalamts (BKA) sagte in Wiesbaden, in jedem Fall habe die Rasterfahndung eine Präventivwirkung gehabt und „wertvolle Hintergrunderkenntnisse“ beigesteuert. Der Behörde seien von den Ländern insgesamt 31 000 Datensätze zugeleitet worden, die dann mit anderen Daten abgeglichen worden seien. Die Ergebnisse seien wiederum an die Landeskriminalämter zurückgemeldet worden.

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