Über aktueller Inflationsrate
Renten könnten um bis zu zwei Prozent steigen

Die Renten in West- und Ostdeutschland könnten um ein bis zwei Prozent steigen. Die Rentenanpassung könnte also über der aktuellen Inflationsrate liegen. Gewissheit darüber gibt es aber erst im Frühjahr kommenden Jahres.
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WürzburgDie gut 20 Millionen Rentner können auf eine Rentenerhöhung im kommenden Jahr hoffen. Die Renten könnten um ein bis zwei Prozent in West- und Ostdeutschland steigen, wie die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Bund, Annelie Buntenbach, am Dienstag in Würzburg sagte. Damit dürfte die Rentenanpassung über der aktuellen Inflationsrate liegen.

Sicherheit gebe es aber erst im Frühjahr kommenden Jahres. Dann lägen alle relevanten Daten vor. Zuletzt hatten die Rentner zum 1. Juli mehr Geld bekommen. Im Osten Deutschlands stiegen die Renten um 2,53 Prozent, im Westen um 1,67 Prozent.

Der Beitragssatz zur Rentenversicherung dürfte Anfang 2015 von derzeit 18,9 auf 18,7 Prozent vom Einkommen sinken. In dieser Größenordnung bewegt sich der Spielraum zur Senkung. Die Bundesregierung hatte eine entsprechende Senkung bereits angekündigt.

Die Absenkung um 0,2 Prozentpunkte bringt eine Entlastung um rund zwei Milliarden Euro, die sich gleichermaßen auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer verteilt. Bezogen auf einen Durchschnittsverdiener sei das eine Entlastung um 35 Euro pro Jahr.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Über aktueller Inflationsrate: Renten könnten um bis zu zwei Prozent steigen"

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  • Nur 2%? Eine Schande! Warum nicht wie die Diäten????????? Warum diese menschenfeindliche Entscheidung??
    [...]

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • "Die Rentenanpassung könnte also über der aktuellen Inflationsrate liegen."

    Stimmt das denn?

    Nur teilweise! Wenn Rentner sich das alte Handy kaufen, wenn sie alte Videorekorder kaufen, dann liegt die Rentenerhöhung über der Inflationsrate.

    Wir aus der Rente die Miete und der tägliche Bedarf zum Lebensunterhalt gedeckt, dann reicht diese Rentenerhöhung bei weitem nicht aus.

    Nehmen wir nur die Diätenerhöhung in diesem Jahr. um 830 € monatlich fällt deren Erhöhung aus. Diese Erhöhung entspricht ca. 2/3 des Rentenanspruchs (insgesamt!) eines Durchschnittsrentners, den die Abgeordneten vertreten.

    Entweder ist diese Rentenerhöhung zu niedrig oder die Diätenerhöhung zu hoch.

  • Die Renten könnten im nächsten Jahr steigen
    ---------------
    Und zwar um bis zu 2%.
    Realistischer ist wohl ein Anstieg um max. 1,7%.
    Denn abgezogen wird 2015 ein sogenannter "Sondereffekt" von 1,1%, da ab 2015 auch die Behindertenrenten mit eingerechnet werden.

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