Über Ostern Erstmals 100 Prozent Öko-Strom in Deutschland möglich

Über die Oster-Feiertage könnte erstmals der gesamte Stromverbrauch Deutschlands durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Um das zu erreichen, muss allerdings nicht nur das Wetter mitspielen.
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Düsseldorf„Bei sonnigem und windigem Wetter kann es an Pfingsten, möglicherweise aber auch schon an Ostern zum ersten Mal in Deutschland Stunden geben, an denen rechnerisch der komplette Strombedarf durch erneuerbare Energie gedeckt ist“, sagt Rainer Baake, ehemaliger Staatssekretär im Bundesumweltministerium und derzeit Direktor der Lobbyorganisation „Agora Energiewende“, im Gespräch mit Handelsblatt Online. „Dieser Moment wird eine gewisse Symbolkraft haben.“

Die erneuerbaren Energie können derzeit laut „Agora Energiewende“ rechnerisch bis zu 70 Gigawatt ins Netz einspeisen, wobei Wind- und Photovoltaik-Anlagen auf einen Anteil von je 32 Gigawatt kommen. Um die 100-Prozent-Marke zu erreichen, müssen nicht nur die Wetterverhältnisse stimmen, sondern auch die meisten Unternehmen und Geschäfte geschlossen haben, um den Strombedarf in Deutschland auf ein niedriges Niveau zu senken.

  • ska
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43 Kommentare zu "Über Ostern: Erstmals 100 Prozent Öko-Strom in Deutschland möglich"

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  • Wieder einmal gibts eine Veröffentlichung die Altmaiers Märchenbillion widerlegt. Diesmal vom DLR
    http://www.dlr.de/tt/Portaldata/41/Resources/dokumente/institut/system/discussion_papers/STB_Diskussionspapier_01-2012_Die_Kosten_der_Energiewende_-_vollstaendig_und_laengerfristig_betrachtet.pdf

  • Wie man sieht sind AKWs schon heute unrentabel. Zusätzl. Maßnahmen um noch stärkere Erdbeben zu überstehen wären noch teurer gewesen.
    von daher ist diese Diskussion über AKWs sowieso überflüssig. Das zeigen auch die Bauten in Flamanville u. Olkiluoto mit jeweils 8,5 Mrd Euro (nach oben offen) und unterbezahlten Bauarbeitern dort.
    EIKE ist eine gesponsorte Lobbyorganisation von Energiekonzernen, ähnlich vertrauenswürdig wie die INSM. Zudem schon zu oft widerlegt.

  • Ich habe mal einen konkreten Link dazugesetzt, der manch einem die Augen öffnen sollte. Danke für den Tip!
    http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/lastganglinien-als-erfolgskontrolle-der-energiewende-mit-windenergie-und-fotovoltaik-anlagen/

  • "Die Versager von Tepco hätten die AKWs sicher gebaut wenn sie Experten wären. Haben sie aber nicht."
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    Der Punkt ist, daß die Experten, also Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker etc. oft genug von den Marketingleuten und Controllern überstimmt werden (davon weiß ich aus meiner Industriezeit ein Lied zu singen: Immer muß alles möglichst billig sein, egal was man als Wissenschaftler sagt), worunter dann die Sicherheit unnötiger Weise leidet. Wer den Grund der Katastrophe sucht, suche die Geldflüsse. Den Fukushima-Kraftwerken wäre überhaupt nichts passiert, wenn man nicht am falschen Ende gespart und die Notstromversorgung richtig gehärtet hätte. Das Erbeben selber hat nach meinem Wissenstand in den Kraftwerken nur marginalen Schaden angerichtet. Erst der totale Stromausfall und die Zerstörung der Notstrom-Diesel samt Ausfall der Kühl-Kreisläufe führte zum (partiellen) Melt Down und den folgenden Wasserstoff-Detonationen. Und nein, es waren keine nuklearen Wasserstoff-Reaktionen, wie einige dieser GrünInnen bar jeden Fachwissens in die Welt posaunten, sondern schlicht und einfach Knallgas-Explosionen, wie sie jeder im Minimaßstab aus dem Chemieunterricht kennt, und die durch die chemische Reaktion des Kühlwassers mit den rotglühenden Zirkaloy-Hüllen der überhitzten Brennstäbe verursacht wurden (Zr + 2 H20 -> ZrO2 + 2 H2). Das ist Stoff einer Grundvorlesung in Kernchemie, für Grüne allerdings eine Nummer zu hoch!

  • "Übrigens, nicht, dass Sie mch bzgl. Vandale missverstanden haben, ich bin auch ein Fan von ihm. "
    ----------------------------
    Hab Sie schon richtig verstanden. :-)
    Ich wollte nur sagen, daß ihre "Behauptung" m.E. durchaus den Tatsachen entspricht.
    Traurig ist, daß die meisten GrünInnen naturwissenschaftliche Sachverhalte gewöhnlich nicht nur nicht verstehen, sondern nach meinen Erfahrungen ausgesprochen giftig reagieren, wenn man sie mit unwiderlegbaren Tatsachen konfrontiert und ihnen jede Möglichkeit für Ausflüchte nimmt. Oder aber sie machen einfach dicht: Nicht sein kann, was nicht sein darf.
    Ich habe zu Anfang tatsächlich mal mit den Grünen sympathisiert, aber nur solange, bis ich als Student der Naturwissenschaften (in denen ich auch 2 akademische Titel habe) erkannte, wes Geistes Kind sie sind. Ich bin heute noch für Umweltschutz mit Sinn und Verstand immer zu haben (insb. Wolfsschutz: Siehe Nick :-) ), aber mit Ideologien und quasireligiösem Fanatismus ohne den geringsten Sachverstand kann ich nichts anfangen.

  • Viele der Atomsektierer gehen leider der neoliberalistischen INSM auf den Leim.
    Die INSM und ihre Machenschaften - Bericht des NDR
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ZOPi2eBi4I8

  • @blaufisch
    Es ist sicher jedem ersichtlich daß Sie wieder keine Argumente außer Beleidigungen bringen. Mehr kann man von Ihnen wohl nicht mehr erwarten.

  • Solange man 50% mehr Kohlestrom als heute plus Offshore Windkraft plus Onshore Windkraft im Norden nach Süden weiterleiten möchte braucht man mehr Stromleitungen nach Süden.
    Verzichtet man aber auf den Kohlestrom u. Offshore sieht das schon ganz anders aus.
    Was dank der schwarzgelben Politik bleibt sind stillgelegte Gaskraftwerke u. mehr Kohlekraftwerke. So ist das nun mal wenn eine unfähige Regierung fehlsteuert u. nur ihre Klientel im Blick hat.

  • Die Versager von Tepco hätten die AKWs sicher gebaut wenn sie Experten wären. Haben sie aber nicht.
    Das ist auch woanders so. AKWs in D sind nur gegen schwache Erdbeben geschützt u. gegen Großraumflugzeuge sowieso nicht.
    Und wie gesagt: Greenpeace hat Japan u. Tepco lange genug vorm GAU gewarnt.

  • Solang die "Stromautobahnen" nur auf dem Papier bestehen und auch Strom nicht gespeichert wird, ist ein 100 % Okostrom kein wirklich berauschende Nachricht.
    Was gegenwärtig bleibt, sind weiterhin stark steigende Strompreise bei stark zunehmender Umweltbelastung durch die Braunkohlekraftwerke. Unter Einbeziehung dieser Umweltbelastungen sieht der Kosten-Nutzen-Effekt sehr
    schlecht aus.

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