Überparteiliche Initiative
Politiker von SPD und CDU fordern Burka-Verbot

Mitglieder der SPD und CDU engagieren sich gemeinsam für ein Burka-Verbot. In der Öffentlichkeit soll die Verschleierung strafbar werden. Dies gehöre zu einer offenen Gesellschaft. Es formiert sich Protest.
  • 11

BerlinPolitiker von CDU und SPD haben sich für ein Burka-Verbot in der Öffentlichkeit ausgesprochen. CDU-Vize Julia Klöckner sagte der „Rheinischen Post“ (Montag) zur Begründung: „Die Burka-Vollverschleierung steht für mich nicht für religiöse Vielfalt, sondern für ein abwertendes Frauenbild.“

Das Grundgesetz bestehe darauf, dass Frauen und Männer gleich viel wert seien. Außerdem gehöre es zu einer offenen Gesellschaft, jemandem offen ins Gesicht schauen zu können.

Der Vizevorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Axel Schäfer, der sich schon früher dafür ausgesprochen hatte, argumentierte in der „Hamburger Morgenpost“ (Dienstag) ähnlich. Eine Burka gehöre auch „nicht zu unserer Kultur“.

Deutschland

Anzahl der Ausländer in Deutschland nach Herkunftsland

Stand: 31. Dezember 2012


Eine Burka verschleiert bei muslimischen Frauen den ganzen Körper und lässt nur die Augen frei - teilweise werden auch sie hinter einem Gitternetz verborgen. In Frankreich, Belgien und der Schweiz ist das Kleidungsstück in der Öffentlichkeit verboten. In Deutschland hatte zuletzt der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn ein Verbot gefordert.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Überparteiliche Initiative: Politiker von SPD und CDU fordern Burka-Verbot"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Nicht nur Burka-Verbot, sondern auch Kopftuch-Verbot.
    Muslime mit Kopftuch haben nichts in Krankenhäusern, Arztpraxen oder sonstwo zu suchen. Eine Lehrerin ist Kopftuch ist schlicht unmöglich
    Von den einstigen Gastarbeitern ging niemand mit Kopftuch.
    Dieser Unsin kam erst durch die türk. Verbäde.
    Viele Türken benehmen sich bei uns eben nicht wie Zuwanderer sondern wie Eroberer und das muß edlich aufhören.
    Wir leben in Deutschlad, in Europa und nicht in einem islam. Land

  • Die Frau auf dem Artikelbild trägt keine Burka, sondern einen Nikab.
    Zur „islamischen Verhüllung“ in D und Europa; sie gehört hier nicht her, wer sie anwendet verstößt sehr deutlich gegen das Gastrecht und gibt der Mißachtung der Kultur des Aufnahmelandes seinen unübersehbaren Ausdruck. Wer unbedingt so in der Öffentlichkeit „gekleidet“ herumlaufen will, weil er denkt, daß eine „göttliche Instanz“ die so wünscht, sollte dieses Land umgehend verlassen in Richtung eines ihr genehmes islamisches Land auswandern. Ich bin ganz sicher, daß es niemanden geben wird, der dies zu verhindern sucht.

  • @ Manfred Zimmer,
    "Man sollte nicht die Vorteile einer Vollverschleierung unter den Tisch fallen lassen."
    Das gilt aber für jede natürliche Person.
    Insbesondere in einer Bank mit Waffe und Behältnis zum Abtransport der großen Scheine.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%