Überprüfung der Rüstungsprojekte
Von der Leyens ehrgeiziger Zeitplan gescheitert

Verteidigungsministerin von der Leyen lässt alle Rüstungsprojekte überprüfen. Binnen drei Monate wollte sie Ergebnisse sehen. Doch dieser Zeitplan ist nicht zu halten. Eine rechtliche Vorgabe sorgt für einen Aufschub.
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BerlinDie von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen angeordnete Überprüfung der großen Rüstungsprojekte durch externe Experten verzögert sich erheblich. Die Ergebnisse der Untersuchung werden voraussichtlich erst im Herbst vorliegen, wie das Handelsblatt (Mittwochausgabe) aus Regierungskreisen erfuhr. Die CDU-Politikerin hatte Mitte Februar angekündigt, dass die Expertengruppe bereits binnen drei Monaten ihre Untersuchung abschließen solle.

Dieser ehrgeizige Zeitplan ist nicht mehr zu halten, da allein die Auftragsvergabe noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen dürfte. Das Verteidigungsministerium hatte ursprünglich geplant, den Auftrag ohne öffentliche Ausschreibung zu vergeben – offenbar an die Beratungsgesellschaft McKinsey.

Angesichts der hohen rechtlichen Risiken entschied sich von der Leyen nun aber dafür, auch Angebote anderer Interessenten einzuholen, die dann zügig geprüft werden sollen. Selbst in dieser beschleunigten Form der Vergabe dürften aber noch mehrere Wochen vergehen, bis der Zuschlag erfolgt. „Wir klären noch, welche Leistungen wir unter welchen rechtlichen Voraussetzungen vergeben können”, sagte ein Sprecher des Ministeriums.

Till Hoppe
Till Hoppe
Handelsblatt / Europa - Korrespondent in Brüssel

Kommentare zu " Überprüfung der Rüstungsprojekte: Von der Leyens ehrgeiziger Zeitplan gescheitert"

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  • Tja, da wundert sich Flinten-Uschi.
    Die Soldaten, hier die Genräle folgen ihr nicht so
    Diese Frau mit ihrem krankhaften Geltungsdrang wird sich an der BW die Zähne ausbeissen

  • Man sieht vor lauter Kriegen kommt V.D.L nicht dazu die Rüstungseinkäufe zu überwachen. Nun wird noch der "Blitzkrieg" gegen Russland vorbereitet, aber da gibt es gute Nachrichten. Die Drohnen die hier nicht fliegen dürfen, können dann gegen Russland eingesetzt werden. Zwar ist Deutschland heute dafür bekannt, dass ein falsch parkender Panzer auf Wache im Krieg , einen Strafzettel bekommen wird und weiter fahren muss , aber das kennen wir ja. Ordnung muss sein. Das lieben wir Deutschen an unseren jetzigen Politikern.

  • Zitat : Binnen drei Monate wollte sie Ergebnisse sehen.

    - die Flinten-Uschi muss auch noch schiessen lernen.....!

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