Überraschende Waffenruhe nach monatelangen Streitereien
Ulla Schmidt versöhnt sich mit Ärzten

Die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat sich bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden der Bundesärztekammer offiziell vertragen. Bei dem Treffen in Berlin lobte sie die Humanmediziner für ihren Anteil an der raschen Umsetzung der Reform seit Jahresbeginn. Den Patienten sei die Umstellung so erleichtert worden.

HB BERLIN. Ulla Schmidt hat sich mit den Ärzten versöhnt. Sie traf sich mit Manfred Richter-Reichhelm, dem Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und lobte die Mediziner bei der Gelegenheit für ihren hilfreichen Beitrag bei der Umsetzung der Gesundheitsreform.

Die Reform war im Januar angelaufen und hatte noch im April zu Unmut zwischen der Ministerin und den Ärzteverbänden gesorgt. Das Gesundheitsministerium hatte den Ärzten und ihren Vereinigungen in einem "Schwarzbuch" vorgeworfen, die öffentliche Meinung zur Gesundheitsreform absichtlich negativ beeinflusst zu haben. Nach dem Treffen in Berlin herrscht jetzt aber wieder Frieden auf beiden Seiten.

Der die Humanmediziner betreffende Teil des Schwarzbuches wurde als Zeichen der Versöhnung nach dem Treffen gelöscht, wie das Ministerium am Mittwoch mitteilte. Mit einer so schnellen Waffenruhe hatte wohl niemand gerechnet. Die Einträge im Schwarzbuch hatten es in sich. "Das öffentliche Klima für die Reform wurde systematisch und wider besseres Wissens vergiftet", hieß es darin seitens der Bundesregierung über die Ärzte.

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