«Übler Anschlag»
Polizei räumt Flugzeug in München wegen Email

Vermutlich Opfer eines üblen Scherzes ist ein Grieche geworden. Er wurde in einer Mail an eine Fluggesellschaft als Terrorist bezeichnet. Das Flugzeug, in dem er saß, wurde in München geräumt.

HB BERLIN.

Nach einer Terrorwarnung per E-Mail hat die Polizei am Münchner Flughafen eine deutsche Chartermaschine aus Griechenland durchsucht und die Personalien der 91 Passagiere aufgenommen. Darunter befand sich laut der Polizei auch der 41 Jahre griechischer Reiseleiter, der in einer E-Mail an die Fluggesellschaft als Terrorist bezichtigt wurde, der kriminelle Aktionen plant.

Er wurde kurzzeitig in Gewahrsam genommen, dann aber wieder auf freigelassen. Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei wurde er Opfer eines «üblen Anschlags». Der Urheber der Mail ist bislang unbekannt.

Die Maschine war am späten Nachmittag aus Athen in München angekommen. Nach der Landung wurde das Flugzeug komplett geräumt und durchsucht. Aus Sicherheitsgründen wurde auch der betreffende Terminalbereich vom Bundesgrenzschutz geräumt und vorübergehend abgesperrt. Weder in der Maschine vom Typ Fokker 100 noch im Gepäck seien Sprengstoff, Waffen oder Ähnliches gefunden worden, teilte die Polizei mit.

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