Üppige Lohnsteuereinnahmen: Arbeitnehmer bescheren Schäuble Milliardenplus

Üppige Lohnsteuereinnahmen
Arbeitnehmer bescheren Schäuble Milliardenplus

Trotz schwächelnder Konjunktur sprudeln die Steuereinnahmen von Bund und Länder. Im ersten Halbjahr 2013 stiegen sie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent – mehr als bei der Steuerschätzung angenommen.
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DüsseldorfBund und Länder haben in den ersten sechs Monaten dieses Jahr 3,5 Prozent mehr Steuern eingenommen als im Vorjahreszeitraum. Dies berichtet das Handelsblatt unter Verweis auf neue Zahlen aus dem Bundesfinanzministerium. Die Steuerschätzung für das Gesamtjahr basierte auf einem Zuwachs von 2,5 Prozent.

Die neuen Daten zeigen, dass nicht nur die Lohnsteuer, sondern auch die gewinnabhängigen Steuern deutlich zulegten. Offenbar schlug die schwache Konjunktur bislang kaum auf die Gewinne der Unternehmen durch: Die Kapitalgesellschaften zahlten im ersten Halbjahr 9,3 Prozent mehr Körperschaftsteuer. Angesichts des schwierigen außenwirtschaftlichen Umfelds, von dem besonders die stark exportorientierten Kapitalgesellschaften betroffen seien, erweise sich das Körperschaftsteueraufkommen als „erstaunlich robust“, hieß es aus dem Finanzministerium.

Dreh- und Angelpunkt für die Staatsfinanzen bleibt der Arbeitsmarkt. Hohe Beschäftigung sichert den Sozialkassen hohe Beitragseinnahmen und dem Fiskus üppige Lohnsteuerzahlungen. So zahlten die Arbeitnehmer im ersten Halbjahr fünf Milliarden Euro mehr Lohnsteuer an das Finanzamt als im Vorjahreszeitraum. Mit einem Plus von 7,2 Prozent war der Anstieg um fast zwei Prozentpunkte höher, als vom Arbeitskreis Steuerschätzungen für das Gesamtjahr kalkuliert. Die Lohnsteuereinnahmen im Juni seien mit 8,7 Prozent Zuwachs „außergewöhnlich hoch“ gewesen, hieß es aus dem Ministerium weiter.

Kommentare zu "Arbeitnehmer bescheren Schäuble Milliardenplus"

Alle Kommentare
  • Hi Schuischel, wahrscheinlich bist du einer von denen, die bei der Beamtenprüfung durchgerauscht sind - oder gehörst du zu denen, die sich vor langer Zeit mal gefragt haben, wie blöd man sein muß um bei den miesen Bedingungen in den ÖD zu gehen! Deine auf emotionalen Hasstiraden aufbauenden Argumente sind ziemlich dünn und dürftig und wenn du mit deiner Situation unzufrieden bist, kann man nur sagen: selber schuld!

  • Neulich habe ich den Innenraum einer katholischen Kirche besucht. Das dortige Abbild des Teufels hatte ähnliche Merkmale wie das Bild, dass hier diesem Artikel von Herrn Schäuble beigefügt wurde.

    Zufall oder Absicht?

    Ein Bild kann schon mehr ausdrücken als tausend Worte.

  • Nur vorweg: Ich bin kein Beamter und ein Kritiker diverser Privilegien. Allerdings stimme ich zu, dass aktive und engagierte Beamte und Angestellte im ÖD vernünftig bezahlt werden müssen, wenn wir einen funktionierenden Staat ohne Korruption möchten.
    Andererseits gehören Sachen wie die Mindestversorgung nach nur 5 Jahren, die Pensionsberechnung nach dem letzten Grundgehalt sowie die Luxusregelungen für Pflegeleistungen abgeschafft. Außerdem müssen adäquate Arbeitnehmerbeiträge für die Pension eingeführt werden. Hierzu müssten die Bruttobezüge einmalig um 7% erhöht und davon gleich wieder 15% als Arbeitnehmerbeitrag abgezogen werden. Außerdem muss der Nachhaltigkeitsfaktor in Pensionen eingeführt werden und die Anrechnugn von (Hoch)schulausbildungszeiten ersatzlos gestrichen werden. Außerdem ist fraglich, warum die Beihilfe für Pensionäre 70% der Kosten ersetzt, während Rentner weit weniger als die Hälte ihrer Sozialabgaben von der Rentnversicherung bekommen. Und zuguter Letzt sollten die Kriterien für eine Dienstunfähigkeit exakt an die der Erwerbsminderung angeglichen werden.

  • selten so ein dummgeschwabbel gelesen wie eben oben vom JOker1 ...

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Leider hier nur zum download zu haben

    Der nimmersatte Staat
    Bürger und Wirtschaft zahlen heute so viel Geld an den Fiskus wie noch nie – im Schnitt 7500 Euro Steuern pro Jahr. Doch die Opposition verlangt noch mehr Geld und macht Wahlkampf mit der Mär vom unterfinanzierten Staat.
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    Jahre der Eurorettung reißen eben tiefe Löcher.
    Aber da Schäuble gerade jubelt über mehr Steuereinnahmen,
    will uns die grün/rot Fraktion zur Umsetzung ihrer
    politischen Wunschträume noch mehr abknöpfen.

    Ab 1.1.2014 können die Bulgaren und Rumänen vermehrt
    für weitere Steuereinnahmen sorgen.Und das sie auf
    dem Weg sind,ist überall schon sichtbar.
    Bin mal gespannt,wie das ohne weitere Einnahmen,
    bewältigt werden wird.
    Ohne uns hier Sand in die Augen zu streuen,wird es
    nicht gehen..Vorwände werden jetzt schon gesucht.

    Mußte schon immer grinsen,wenn Politiker uns
    erzählen wollten,dass der Bereich Wirtschaft
    und Politik dem Bürger in seiner Komplexheit
    nicht zu vermitteln wäre.
    Eure Lügen und Verschleierungen,liegen jetzt für alle
    sichtbar auf dem Tisch.
    Herausgekommen ist,dass ihr selber nicht mehr durchgeblickt habt.Die Fehler so gravierend sind,
    dass ihr froh sein könnt,dafür nicht belangt werden
    zu können...Froh sein dürft,das der Deutsche ein
    unpolitisches Herdentier ist.Kamelartige Zweibeiner.

    Im übrigen hat hier wer vorhin einen absolut
    lesenswerten Link reingesetzt.Mit einer Brisanz,
    wie nur Snowden öffentlich gemacht hat.

    Diesmal von einer Karen Hudes,die dafür gefeuert wurde.
    Aber sie bleibt dran..Hoffentlich unbeschadet.

    http://pravdatvcom.wordpress.com/2013/05/30/weltbank-insider-packt-aus-uber-korruption-und-die-federal-reserve/

  • Lieber SuRai, ach die Beamten zahlen in die Rentenkasse ein? Wäre mir neu. Oder in die Krankenversicherung? Nein, das ist ja privat und bezuschusst der Staat gleich ordentlich mit. Und bei der Polizei ist es völliger allgemeiner Usus, dass Beamte kurz bevor sie in Rente gehen nochmal befördert werden. Beamte gehören abgeschafft und nicht aufgebaut. Ihr habt ja keine Ahnung was jährliche Sollproduktivitätssteigerungen, etc. sind. Wenn ich allein bei unserem kleinen Bürgermeisteramt schaue wie viele Schnarchnasen da sich herum treiben. Mo-Do 9-17 Uhr, Freitags bis 13 Uhr, nicht? Das sind Arbeitszeiten... Warum führt man nicht flächendeckend eine Servicebereitschaft für jede Abteilung mit mehr als 10 Mann von 8 bis 18 Uhr ein? In vielen Betrieben ist das völlig normal. Ohne Zuschlag. Ohne irgendwelche Bonbons. Und zwar nicht nur dass irgendein Callcenter ein paar Telefonnotizen schreibt. Nein, vollständige Sachbearbeitung. Mo-Fr 8-18 Uhr. Warum gibts beim Bund die sog. "Nato-Pause"? Ich hab damals niemanden gesehen, der ausgestempelt hat. Ich sehe es auch heute nicht, dass Beamte bei der Raucherpause ausstempeln müssen. Kommt, hört mir auf. Es gibt sicher Abteilungen die richtig in den Seilen hängen. z.B. das Jugendamt. Nur dass da praktisch keien Beamten rumlungern. Die können sich nur zu Tode verwalten.

  • der solide Sachwalter Wolfgang Schäuble ist und bleibt ein Trumpf in der deutschen Politik. Unaufgeregt und zielstrebig. Da können sich die Oppositionsparteien eine Scheibe abschneiden !

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Um Sachargumente zu verlangen, müßte man erst mal selber welche bringen!

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