Der weltbekannte Uhrenhersteller Nomos will helfen, die Demokratie gegen die AfD zu verteidigen. Die Ankündigung löst überwiegend positive Reaktionen aus. AfDler reagieren hingegen verschnupft.

Kommentare

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  • Nachtrag zum Kommentar von 16:35 Uhr:

    Immer vorausgesetzt, dass die Unternehmen sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind (und bereit, danach zu handeln):

    Sie sollten m.E. viel mehr als bisher selbst die Akzente setzen, statt sich diese von einzelnen „Interessenvertretern“ diktieren zu lassen. Ohne sie - die Unternehmen (ganz gleich, welcher Art und Größe!) - geht nämlich gar nichts.

    Ohne eine Umwelt, in der man leben kann, übrigens auch nicht.
    (So viel zum Thema „Klimawandel“ im Allgemeinen und „Insektensterben und seine Folgen“ – siehe dazu, u.v.a.: http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-10/insektensterben-bienen-deutschland, https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-ausgebrummt---insektensterben-in-deutschland-100.html, https://de.wikipedia.org/wiki/Insektensterben, https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-338669.html – im Besonderen.)

  • Dieser Mittelständler hält es halt so, wie die Kanzlerin mit ihren eigenen demokratischen Spielregeln.

    Für Merkel sind die, die „kein freundliches Gesicht machen“ und ihre diktatorisch eingeladenen Gäste nicht so wie sie schätzen, nicht mehr „ihr Volk“.

    Nomos hat die gleichen Ansichten und geht gegen eine demokratisch legitimierte Partei vor und sagt sich „die Wähler dieser Partei sind nicht mehr „meine Kunden“.

    Dass die merkelabhängige CDU hier applaudiert, ist unter den gegebenen Umständen ein ganz normales Verhalten. Vielleicht schaffen die den Ausgleich über den Spezial-Etat, mit denen man schon vorzugsweise Montblanc-Schreibutensilien angeschafft hat?

  • Keine Ahnung wieso mein Kommentar verschwunden ist, deswegen hier noch einmal: die AfD bringt FRISCHEN WIND in die verstaubte Politiklandschaft und spricht unbequeme Themen an. Das geht einher mit bitter nötiger Kritik an den Altparteien, für diese ist das dann undemokratisch!

  • Offenbar hat sich noch niemand bei NOMOS das Parteiprogramm der AfD durchgelesen:
    - Volksentscheide nach Schweizer Muster
    - Maximal zwei Legislaturperioden für einen Kanzler
    Welche Partei fordert mehr Demokratie als die AfD?

    Statt das Programm zu lesen, lässt man sich vom allgemeinen Tagesgeschwätz gegen die AfD leiten. Aber gut, warum gibt es dann solche Aktivitäten nicht auch mal gegen die NPD?

  • "die Demokratie gegen die AfD zu verteidigen"

    Diese Unternehmer sollten zur Kenntnis nehmen, dass die AfD demokratisch gewählt wurde. Wenn es was zu verteidigen gibt, dann ist es nicht die Demokratie, sondern den Lobbyismus.

  • Je mehr Unternehmen ihre politische Verantwortung - also die für die bürgerliche Gesellschaft im allgemeinen und die Demokratie im besonderen - entdecken, desto besser. Wirtschaft und Handel sind schließlich (und waren es schon immer) das "Herz" der - heute mehr denn je: globalen -Gesellschaft.

  • Vom nächsten Bonus wollte ich mir eigentlich eine Nomos holen. Na, dann wird es eben doch eine Breitling, hab ich auch noch keine, oder wieder eine Omega.
    So ist das eben wenn Unternehmen meinen sich politisch betätigen zu müssen.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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