Umfrage
Aufschwung geht an Bundesbürgern vorbei

Der Aufschwung geht laut einer Umfrage an den Bundesbürgern vorbei. 81 Prozent der Befragten sagten, sie profitierten nicht von der guten Konjunktur. Bei lediglich 17 Prozent kommt der Aufschwung demnach an. Ein ähnlich geschlossenes Bild zeigt sich bei Fragen zur Vergütung von Top-Managern und zum Mindestlohn.

HB HAMBURG. Die Angaben der insgesamt 1 000 Befragten variierten nach der persönlichen Einkommenssituation: Bei Geringverdienern mit Haushaltseinkommen von 1 500 Euro netto und weniger gaben nur sechs Prozent an, am Boom teilzuhaben. In Haushalten mit mehr als 3 000 Euro waren es dagegen mit 28 Prozent fast fünf Mal so viel.

83 Prozent der Befragten halten die Vorstände deutscher Großkonzerne für überbezahlt, und 75 Prozent plädieren für einen gesetzlich festgelegten Mindestlohn, wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtete. Bezogen auf ihre eigene Situation haben jedoch nur die wenigsten persönliche Existenzängste: Nur 22 Prozent fürchten sich vor einem Verlust des Arbeitsplatzes und einem sozialen Abstieg.

Allerdings variierten auch hier die Angaben nach den Einkommen: In Haushalten mit weniger als 1 500 Euro gab mit 48 Prozent fast die Hälfte aller Befragten an, Angst vor dem sozialen Abstieg zu haben. In Haushalten mit 3 000 Euro netto und mehr fürchten sich dagegen nur neun Prozent davor, heißt es in dem Bericht.

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