Umfrage: Brüderle ist für FDP-Wähler die Nummer eins

Umfrage
Brüderle ist für FDP-Wähler die Nummer eins

Vor dem Dreikönigstreffen befeuert eine Umfrage die Debatte um den Parteivorsitz. Danach will sich eine Mehrheit der FDP-Wähler von Rainer Brüderle führen lassen. Dafür springt ein Union-Mann Philipp Rösler zur Seite.
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BerlinIn der FDP verstärkt sich vor dem Dreikönigstreffen der Liberalen der Druck auf Parteichef Philipp Rösler. Nach einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für das Magazin "stern" halten 76 Prozent der Parteimitglieder den Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Brüderle, für den besseren Parteivorsitzenden.

Rösler selbst reagierte am Mittwoch ausweichend auf die Frage, ob er auf dem Bundesparteitag im April erneut kandidieren wolle. "Die Frage, ob ich beim kommenden Parteitag wieder als Vorsitzender antrete, steht jetzt nicht an", sagte er der "Bild"-Zeitung. "Ich habe immer gesagt, dass ich Schritt für Schritt gehe." Zunächst solle sich die Partei darauf konzentrieren, dass die FDP am 20. Januar bei den Landtagswahlen in Niedersachsen den Einzug in den Landtag in Hannover schaffe.

Hintergrund der Debatte ist eine zuletzt von Entwicklungsminister Dirk Niebel verschärfte Debatte über Rösler. Niebel, der neuer Spitzenkandidat der baden-württembergischen FDP ist, hatte ein Führungsteam der Liberalen für die Bundestagswahl im September gefordert und auch eine Kampfkandidatur um den Parteivorsitz als Zeichen der innerparteilichen Demokratie bewertet. Die Partei rangiert in Umfragen sowohl in Niedersachsen als auch im Bund unter der Fünf-Prozent-Hürde.

In der Forsa-Umfrage sprechen sich auch 38 Prozent der Gesamtbevölkerung für Brüderle an FDP-Chef aus. Das Meinungsforschungsinstituts stellte diese Frage 1003 Bundesbürgern kurz vor Weihnachten.

Der FDP-Fraktionschef hat mehrfach öffentlich bestritten, Nachfolger von Rösler werden zu wollen. Auch der nordrhein-westfälische Landeschef Christian Lindner hat eine eigene Kandidatur abgelehnt.

Beim Koalitionspartner CDU reagierte man zurückhaltend auf die Personaldebatte. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe zeigte sich überzeugt davon, dass die Liberalen wieder in den Bundestag einziehen würden. Ratschläge wolle er der FDP in Personalfragen nicht machen. "Er ist ein menschlich gewinnender, gut zuhörender und von Überzeugungen getragener Politiker", sagte Gröhe in der "Welt" über Rösler.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Deutschland kann sich schlichtweg diese ineffektive "40 AliBaba-Räuberklientel-Korruptionspartei" nicht mehr leisten...

    Versenkt sie in die ihr zukommende politische Güllegrube.

  • Die Bubi-Truppe, samt dem "alten" Haudegen Niebel, der sich schon so aufspielt, als sei er der heimliche Chef, sie haben fertig. Kein Mensch in dieser Republik kann verstehen, daß diese Leertüten den BürgerINnen und WählerINnen die reine liberale Lehre vermitteln wollen, dann doch eher die Leere der eigenen Überzeugung vehement rüberbringen. Ade den Brüdern und Schwestern des neo-neo-liberalen Gesamtkunststücks.

    Wenigstens erfreulich für WählerINnen, eine Partei hat fertig, mit der vortrefflichen Aussicht, andere werden folgen. So gesehen werden die BürgerINnen sich ihren Schlachter wieder neu aussuchen. Merke(l)n wir immer noch nicht, nur wer den richtigen Schein hat, darf auch führen. Jetzt darf jedem klar sein, warum so viele schneller, weiter und höher den Gipfel erklimmen wollen. Welchen, den kann sich jeder selbst aussuchen, wenn nicht beizeiten derjenige bereits auf dem Boden der Tatsachen angekommen sei.

  • An erster Stelle steht,
    dieses Land hat keine legitime Regierung.
    Es ist eine vom BVerfGE geurteiltes, durch nicht demokratische Wahlen geputschtes Konstrukt!
    Verdeutlicht oberdrein den Bürger diesen Landes,
    der nur das Glaubt,
    das ihm die Tagesschau, was ARD und ZDF im TV erzählt
    alles andere exestiert einfach nicht!!

    **Und liebe Leute – das ist geltendes Recht!!**

    Die Politik und Politiker in diesem Lande,
    spielen eine untergeordnete Rolle
    die Politik in diesem Land ist wie ein Medien begleitetes vorgeführtes Bühnenstück,
    von einem CSU Seehofer bezeugt(bei TV Pelzig)
    erklärt: „ die Politiker die in diesem Land gewählt sind, haben nichts zu sagen, und die in diesem Land das Sagen haben, sind nicht gewählt …!“

    Den AKW Ausstieg haben in diesem Land die Medien bestimmt,
    also jene,
    die die Macht über diese Medien inehaben.(SHAFE Gesetze)

    - Dieser FDP wurde vor drei Jahren bei 12% Stimmenanteil, von umsichtigen Mitgleidern aufgezeigt, wie sich das Land verändern wird und was sie tun müssten um 40%ige Wahlergebnisse zu erhalten.
    - Dieser FDP wurde von umsichtigen Mitgleidern aufgezeigt, wie einfach es wäre, sie zu Manipulieren, sich selbst unmöglich zu machen.
    - Diese FDP hatte mit dem Mitgliederentscheid zu "Griechenland-Rettung" Nov.2011, und diesen ganzen Machenschaften um das selbige (Röslers Tat, Wahlzettel versteckt zwischen Werbeheftchen, durch Briefzentren (BZ) sichergestellte minder Beteiligung unter 30%? sich damit eine Auszählung erübrigte! Aus Entsetzen, sogar ein Christian Lindner als Generalsekretär der FDP zurück getreten)
    nicht nur sich selbst Schachmatt gesetzt,
    sondern oberdrein verdeutlicht das Diktat der BK Merkel (CDU) die Fremdbestimmt ( X? ) handelnd, dieses Land nicht demokratisch Vertreten wird.

    keine der Etablierten Parteien, steht für Demokratie, zu dem eigenen Land, sondern sind allesamt Täter die das Land auslöschen !!

    von freie Wähler bis NPD, die Kleinparteien,
    sind die einzigen,
    die noch bremsen könnten!!

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