Umfrage
CDU verliert im Osten

Eine neue Umfrage bestätigt die Stimmverluste bei Schwarz-Gelb: Demnach liegt eine Koalition aus Union und FDP zwar weiter knapp vor Rot-Rot-Grün. Nach dem Streit um die verbalen Querschläge von Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm verliert die CDU jedoch vor allem im Osten Deutschlands.

HB BERLIN. Ein schwarz-gelbes Bündnis würde derzeit weiter eine Mehrheit vor den Gesamtstimmenanteil von SPD, Linkspartei und Grünen erreichen. Wäre am nächsten Sonntag Bundestagswahl, kämen CDU und FDP auf 49 Prozent der Stimmen, ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der Berliner Morgenpost.

Die CDU bekäme unverändert 42 Prozent der Stimmen, die FDP verlöre einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche. Für SPD, Linkspartei und Grüne votierten 47 Prozent. Die SPD könnte sich um zwei Prozentpunkte verbessern und läge bei 28 Prozent, wenn an diesem Sonntag gewählt würde. Die Linkspartei wäre unverändert bei zwölf Prozent. Die Grünen verlören einen Prozentpunkt und bekämen sieben Prozent.

In den neuen Bundesländern könnte das Linksbündnis aus PDS und Wahlalternative WASG zwei Prozentpunkte zulegen und mit 33 Prozent stärkste Partei werden. Die CDU rutschte um zwei Punkte auf 28 Prozent ab, die SPD bekäme 22 Prozent.

TNS Emnid befragte zwischen dem 2.August und 8.August bundesweit 5528 Wahlberechtigte. 29 Prozent sind noch unentschlossen oder wollen nicht an der Wahl teilnehmen.

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