Umfrage
Deutsche halten Parteien zunehmend für unfähig

Eine Mehrheit von 58 Prozent der Wahlberechtigten fände es gut, wenn die FDP an der nächsten Bundesregierung beteiligt wäre, 37 Prozent fänden dies nicht gut. Bei der Frage, ob es nach der Wahl eine schwarz-gelbe oder eine Große Koalition geben sollte, sind die Deutschen jedoch unentschieden: 47 Prozent sind der Ansicht, eine Koalition aus Union und FDP "wäre besser für das Land", 43 Prozent finden dies bei einer Koalition aus Union und SPD.

Ein Drittel der Bundesbürger (33 Prozent) sieht es als wichtigste Aufgabe nach der Wahl, Arbeitsplätze zu sichern. 22 Prozent finden, die wichtigste Aufgabe sei es, neues Wirtschaftswachstum zu schaffen.

Die Liste der beliebtesten Politiker führt weiterhin Kanzlerin Angela Merkel an, mit deren Arbeit 72 Prozent der Deutschen zufrieden sind (+2 gegenüber der Vorwoche). Auf Platz zwei bleibt Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg mit 68 Prozent Zustimmung (+1), Platz drei belegt Familienministerin Ursula von der Leyen mit 63 Prozent. Außenminister Frank-Walter Steinmeier verliert einen Punkt gegenüber der Vorwoche und belegt mit 58 Prozent den vierten Platz.

Bei der Direktwahlfrage ist der Abstand zwischen der Kanzlerin und ihrem Herausforderer weiter gewachsen: 61 Prozent würden sich für Merkel entscheiden (+1) und 24 Prozent für Steinmeier (-1). Der Abstand zwischen den beiden Kanzlerkandidaten ist mit 37 Punkten so groß wie noch nie zuvor beim Deutschlandtrend.

Infratest dimap befragte am 3. und 4. August 1 002 Wahlberechtigte ab 18 Jahren, für die Sonntagsfrage 1 541. Für den Deutschland-Plan fanden die Befragungen am 4. und 5. August statt.

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