Umfrage Ein Drittel halten CDU für zu wenig konservativ

Eine Partei rechts von der CDU, weil die zu sehr nach links rückt und nicht mehr konservativ genug sei? Diese Idee stimmt durchaus mit der Meinung vieler Deutscher überein: Zwar halten 37 Prozent Bundesbürger die CDU für "zu konservativ", fast genauso viele sind aber der gegenteiligen Ansicht.
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Kanzlerin Angela Merkel muss sich um das Profil ihrer CDU sorgen. Quelle: dpa

Kanzlerin Angela Merkel muss sich um das Profil ihrer CDU sorgen.

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HB KÖLN. 37 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die CDU mit ihren heutigen politischen Standpunkten zu konservativ aufgestellt ist. 32 Prozent finden die Christlich Demokratische Union zu wenig konservativ und 15 Prozent denken, dass sich die Partei genau richtig positioniert. Das ergab eine Umfrage für den Deutschland-Trend von Infratest dimap im Auftrag des ARD -"Morgenmagazins". Das Ergebnis bei den CDU-Anhängern: 33 Prozent von ihnen ist die eigene Partei nicht konservativ genug. 20 Prozent der CDU-Wähler finden ihre Partei zu konservativ.

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, gäbe es ein Rekordergebnis für die Grünen. Auf die Frage, wem die Bürger ihre Stimme geben würden, antworteten 32 Prozent der Befragten, sie würden die CDU/CSU wählen. 29 Prozent würden sich für die SPD entscheiden, 18 Prozent für die Grünen, zehn Prozent für die Linke, sechs Prozent für die sonstigen Parteien und fünf Prozent für die FDP. Im Vergleich zum Deutschland-Trend vom 2. September hat die SPD einen Prozentpunkt verloren, die Grünen haben einen Punkt gewonnen. Die Stimmen für Union, FDP und die Linke blieben unverändert. Für die Grünen sind die 18 Prozent der höchste Wert, der jemals im Deutschlandtrend gemessen wurde.

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4 Kommentare zu "Umfrage: Ein Drittel halten CDU für zu wenig konservativ"

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  • @Helmers
    "Das Ergebnis bei den CDU-Anhängern: 33 Prozent von ihnen ist die eigene Partei nicht konservativ genug. 20 Prozent der CDU-Wähler finden ihre Partei zu konservativ."

    Falsch werte(r) Helmers! Die Umfragewerte bitte genauer lesen! Die Union-Wähler wandern ab, weil die Partei zu linkslastig ist und nicht wegen Frau Steinbach! Sie hat sich nur gewehrt, nachdem Sie völlig daneben als Holocaust-Leugnerin verunglimpft wurde!

  • Konservativ, liberal, sozial ist genau so wie einäugig, einarmig, einbeinig. Lauter invaliden!
    Ganz schlimm, wenn es hinten mit -mus endet. Dann ist man z.b. einäugig mit Zwangsjacke usw..

    Wir brauchen aber schlüssige Konzepte, die alle Probleme abdecken! Kann man das von invaliden erwarten?

    http://www.bps-niedenstein.de/

  • ich sähe die CDU in ihrer Politik auch lieber weiter rechts bzw. in der Realität.

    Die Krux um die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke hat auch deutlich gezeigt, dass dieses Verhalten richtig wäre. Merkel redete links und handelte rechts - eine durchsichtige und anrüchige Strategie, die langfristigen Schaden anrichtet hat. So gehts halt nicht und bei einem solchen Verhalten wird in der Politik rechts ein Platz frei!

    Wenn in der bevölkerung konservative Politik gerade nicht gut ankommt, dann sollte man nicht auf den Sesseln kleben. Das linke Lager hätte die Laufzeiten der Atomkraftwerke ebenfalls verlängern müssen.

    ich wünsche mir einen Politiker wie Helmut Schmidt. Er war ein Sozi, konservativ und mit der Fähigkeit in aller Ruhe ganz klare Richtlinien vorzugeben - Attribute, die Merkel nicht hat. Schmidt hatte das, was man Souverenität nennt.

    Die Grünen kommen der Politik von Schmidt sehr nahe. Man wundert sich manchmal wie konservativ, beharrlich und konsequent die Grünen sein können. bei den Grünen weiß jeder womit er zu rechnen hat, bei der CDU nicht. Und wenn ich Fischer und Westerwelle vergleiche... grausam.

  • Frau Merkel ihre Parteifreundin Steinbach macht ihnen alles zu Nichte, was Generationen nach dem Krieg zwischen Polen und Deutschland aufgebaut haben. Sie haben mit dem Parteivorsitz Verantwortung übernommen, wenn sie schon nicht als Kanzlerin Frau Steinbach von allen ihren Ämtern entbinden. Sie sind feige Frau Merkel, es geht ihnen nur um die Wählerstimmen der sog. Vertriebenen. Jetzt verlieren sie die letzten aufrechten Wähler der CDU/CSU. Über Frau Steinbach kann man sich nur noch schämen, wenn Herr MP Seehofer sie als aufrechte Demokratin bezeichnet.

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