Umfrage
EU-Freizügigkeit teilt Deutschland

Seit Januar gilt die Freizügigkeit in der EU auch für Bulgaren und Rumänen. Die Mehrheit der Deutschen hält diese Regelung für richtig. Doch ein großer Teil der Bevölkerung ist da anderer Meinung.
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BerlinDie Bundesbürger sind beim Thema Freizügigkeit innerhalb der EU laut einer Umfrage gespaltener Ansicht. Ein Viertel der Befragten (26 Prozent) hält es aus deutscher Sicht für schädlich, dass EU-Bürger überall in der Gemeinschaft arbeiten dürfen. Deutlich mehr (44 Prozent) sehen aber eher einen Nutzen für Deutschland, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Forsa-Erhebung im Auftrag des Magazins „Stern“ und des Senders RTL ergab. Weniger klar sind die Mehrheitsverhältnisse bei der Bewertung der seit Januar geltenden vollen Freizügigkeit in der EU für Bulgaren und Rumänen: 42 Prozent finden diese falsch, 50 Prozent richtig. Die Angst vor sogenannter Armutseinwanderung finden 60 Prozent berechtigt und 36 Prozent übertrieben.

Forsa hatte am 2. und 3. Januar 1003 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger befragt. Das Institut gibt die statistische Fehlertoleranz mit plus/minus drei Prozentpunkten an.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Umfrage: EU-Freizügigkeit teilt Deutschland"

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  • Fehlertoleranz nach eigenen Angaben +/- 3% - also, je nach Auswertung kann die eine odere Gruppe um 6% variieren.
    Wieviel sind jetzt für die "große" Freizügigkeit?

  • Die Zensur schlägt wieder zu, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Ich bin immer sachlich und was ich schreibe, läßt sich grundsätzlich belegen oder ist eigene Erfahrung.

    Ich frage mich, warum ich mir überhaupt noch die Mühe mache, meine Meinung (Zitat HB-online "Sie haben eine Meinung - möglicherweise sogar eine andere?") zu artikulieren. Alles was nicht dem grünsozialistischen Mainstream entspricht wird eh gelöscht, weil's "unsachlich" ist.

  • @Wolfsfreund

    "Die von Ihnen zitierten Gruppen zeichnen sich m.E. dadurch aus, noch nie selbst produktiv gearbeitet zu haben"

    Wie sollen sie auch, wenn sie doch im "Kampf gegen Rechts" so dermaßen eingespannt sind.

    Ist so wie bei den ultraorthodoxen Juden in Israel.
    Sie bekämpfen die Säkularen, die durch ihre Steuern erst deren Existenz sichern, da sie selber vor lauter "Bibelstudium" keine Zeit haben, ihren eigenen Lebensunterhalt zu erwirtschaften.

    So ist es auch mit AntiFa et al., die überall glauben, Nazis aufspüren zu müssen und vor lauder Steine werfen nicht zum Arbeiten kommen.

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